Aktuelles in den Kirchengemeinden

Der Verbundkirchengemeinderat

Konfirmation am 25. Oktober 2020

Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Jonas Hartmann, Luis Veit, Maximilian Schulz, Kevin Meinikheim, David Waldmann, Vanessa Mehrbrodt, Hannes Schmidt, Ina Makowe, Mailin Scheu, Nele Harpf, Lara Nörr, Amy Deckert, Larissa Naumann.

Konfirmation in der Trinitatiskirche in Pfitzingen: 12 junge Christen bekennen sich zum christlichen Glauben und zur Kirchenzugehörigkeit

 

Die Kraft des Regenbogens

 

Am Sonntag, 25. Oktober 2020 fand die Konfirmation zwölf junger Mädchen und Jungen aus Adolzhausen, Herrenzimmern, Pfitzingen und Vorbachzimmern in der Trinitatiskirche in Pfitzingen statt.

 

Für alle Beteiligten war es ein ganz besonderer Gottesdienst, zum einen weil sich die Konfirmanden entschlossen hatten – trotz Corona - gemeinsam in ihrer Gruppe einen Gottesdienst zu feiern und zum anderen weil Pfarrerin Ina Makowe, die die Gruppe von Anfang an geleitet und betreut hatte, sich seit Sommer 2020 in Ruhestand befindet, eigens angereist war um diesen Gottesdienst durchzuführen um Ihre „Konfis“ zu begleiten.

 

Während des Gottesdienstes wurde ein Banner mit Regenbogenfarben gespannt. Die Farben des Regenbogens symbolisieren hierbei die verschiedenen Interessen, Talente, Charaktere, Begabungen und Eigenschaften der einzelnen Konfirmanden. Diese Vielfalt der einzelnen Menschen sollen die Jugendlichen akzeptieren und immer tolerant gegenüber Anderen sein. Und die jungen Konfirmanden sollten sich überlegen, welche ihrer Begabungen dazu beiträgt die Welt besser zu machen. Anschließend wurde ein Lied von Larissa  Naumann gesungen und hierbei wurden die Mädchen und Jungen ermutigt ihr Haus und ihren Glauben auf einem festen Fundament zu bauen.

Nach der Verpflichtung und Einsegnung der Konfirmanden sprach Martina Meder ein Grußwort des Kirchengemeinderates. Eltern, Großeltern und Paten haben bisher die Kinder begleitet und den Grundstein für den christlichen Glauben gelegt. Ab jetzt müssen die Jugendlichen mit Gottes Hilfe ihren Weg selbst gehen. Die Kirche und das Haus Gottes stehen immer offen.

In ihrer Predigt nahm Pfarrerin Makowe nochmal die Bedeutung des Regenbogensymbols bzw. der Regenbogenfahne auf, die seit der Mitte des letzten Jahrhunderts als Zeichen von Frieden, Gleichberechtigung und gegenseitiger Akzeptanz steht. In der Bibel hingegen steht der Regenbogen symbolisch als Bogen in den Himmel gesetzt - für die Menschen sichtbar und ermutigend - für den Bund Gottes zu den Menschen. Es ist die Zusage von Zukunft. Ina Makowe ermutigte die Konfirmanden, dass sie sich durch jeden Regenbogen den sie künftig sehen, erinnern lassen die eigenen Gaben und Talente zu nutzen, seine Nächsten zu lieben wie sich selbst und dass die Liebe und der Segen Gottes immer an ihrer Seite ist.

Für die festlich musikalische Umrahmung sorgten Elke Frank mit Gesang und Matthias Döhler an der Orgel.

Trotz Einschränkungen im Gottesdienst (u.a. Mundschutzpflicht, Teilnahme nur engster Familienangehöriger sowie kein Gesang durch die Gemeinde), wurde es durch das große Engagement aller Beteiligten ein sehr festlicher und würdiger Konfirmationsgottesdienst.

 

Konfirmiert wurden

 

Adolzhausen: Jonas Hartmann, Kevin Meinikheim
Herrenzimmern: Nele Harpf, Maximilian Schulz
Pfitzingen: Larissa Naumann

Vorbachzimmern:

 

Amy Deckert, Vanessa Mehrbrodt, Lara Nörr, Mailin Scheu,

Hannes Schmidt, David Waldmann, Luis Veit

 

 

 
 

Wir sind auf dem Weg zur Verbundkirchengemeinde!

Wir sind froh über unseren Zusammenhalt und das Zusammenwachsen unserer Gemeinden.  Diesem Prozess wollen wir nun auch einen offiziellen Charakter und eine gute Struktur geben. Deshalb sind wir mit der Hilfe von Mitarbeiterinnen des Oberkirchenrates  gerade dabei, eine Verbundkirchengemeinde zu bilden. Das bedeutet, dass wir  zusätzlich zu den einzelnen Kirchengemeinden eine Verbundkirchengemeinde haben werden. Dies hat viele Vorteile, die hoffentlich auch dazu führen, dass unsere Pfarrstelle attraktiver wird und wir bald wieder einen Pfarrer/eine Pfarrerin bekommen. Da wir bis zum 30.6.2021 den Antrag auf die Bildung einer Verbundkirchengemeinde stellen müssen, damit wir dies ab dem 1.1.2022 sein können, arbeiten alle Kirchengemeinderäte gerade an den vielen verschiedenen Schritten, die dazu nötig sind.

Wir freuen uns über euer Interesse an unserer Arbeit! Stellt uns gerne eure Fragen und teilt uns eure Meinung mit! Insbesondere bei der Suche nach einem Namen für unsere Verbundkirchengemeinde freuen wir uns über Vorschläge und Ideen! Sie können bei jedem Kirchengemeinderat abgegeben werden.

Pilgergottesdienst am 13. September 2020

Unter dem Motto "Gemeinsam Wege gehen" wanderten über 60 Gottesdienstteilnehmer*innen vom Baby bis zum Senior bei strahlendem Sonnenschein von Adolzhausen nach Vorbachzimmern. Unterwegs wurden an verschiedenen Stationen des Weges Texte zum Nachdenken gelesen. Die Schönheit der Natur, die Besinnung auf Gott und das Erleben von Gemeinschaft trotz Corona-Abstand machten diesen Gottesdienst für die Teilnehmer*innen zu einem bewegenden Erlebnis.

Artikel aus dem Ev. Gemeindeblatt - Kurve zum Glauben kriegen

ADOLZHAUSEN (Dekanat Weikersheim) - Was zählt, ist der erste Schritt und das gemeinsame Weitergehen - auch ohne Pfarrer. Ganz praktisch wollen Frauen und Männder der Kirchengemeinde Adolzhausen ihre Kirche mit Leben erfüllen und zum Nachdenken anregen: zum Beispiel mit einem Barfußpfad in der offenen St.-Ostwald-Kirche....

... Mehr lesen Sie in dem unten angefügten PDF-Dokument (als Download).

Abschiedsgottesdienst und Entpflichtung von Pfarrerin Ina Makowe

"Gegenseitig unser Herz berühren"

Abschied von Pfarrerin Ina Makowe: Die stimmungsvolle Feier in Pfitzingen war auch von Fragen nach der Zukunft der geistlichen Versorgung auf dem Land geprägt. Es war ein runder Abschiedsgottesdienst für eine direkte und beliebte Pfarrerin in der Pfitzinger Trinitatiskirche. Ina Makowe verlässt mit ihrer Entpflichtung durch Dekanin Renate Meixner das Pfarrhaus im Ortsteil Vorbachzimmern. Zuletzt betreute sie von dort aus die Ortschaften Adolzhausen, Herrenzimmern, Pfitzingen und Rüsselhausen, Bronn und Haagen mit - eine hohe Belastung in der Verwaltung wie in der seelsorgerischen Arbeit, das wurde bei der Feier offenbar. 

Pfarrerin Makowe wurde ein berührender Abschied bereitet; mit höchst abwechslungsreichen musikalischen Beiträgen aus ihren Pfarrorten und das in einer Buntheit, die man sicher nicht jeden Tag zu hören bekommt.

"Wann ist Kirche Kirche?", so die Grund-Frage der Pfarrerin in ihrer Predigt. Es sei "höchste Zeit, dass wir uns darüber wieder mehr Gedanken machen angesichts der abnehmenden Kirchenmitgliedszahlen, schrumpfender Finanzguthaben und fehlender Geistlicher".

Die "Mündigkeit der Gemeindeglieder zu stärken" sei Pfrin. Makowe wichtig gewesen, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, "dass eine Gemeinde auch etwas ist ohne die Pfarrperson". Man dürfe gespannt sein, wie die gesäten Samen in den Gemeinden aufgehe, was Früchte bringe.

Gruß- und Abschiedsworte sprachen die Niederstettener Bürgermeisterin Heike Naber, Roland Silzle für die Pfarrkollegen, sowie Martina Meder für die Kirchengemeinderäte. 

Gerhard Hauf wünschte der scheidenden Pfarrerin namens der Ortschaften "alles Gute zusammen mit ihrem Mann in ihrer neuen Heimat". Sollte sie dort zur Erkenntnis kommen, dass ihr eine Pfarrstelle mit ihren vielen Kontakten zu den Menschen fehle, solle sie sich doch erneut bewerben - "Sie haben auf jeden Fall gute Chancen."

(Michael Weber-Schwarz)

26. Juli 2020 

Trinitatiskirche Pfitzingen