Samstag, 15.00 Uhr, Kreuzgebet

Das Kreuzgebet erinnert an den Tod Jesu. Man betet zur Sterbestunde.

 

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,

Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt -

Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:

Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,

wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.

Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?

Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,

unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn -

hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:

Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

 

EG 98
Text: Jürgen Henkys (1976) 1978 nach dem englischen »Now the green blade rises« von John Macleod Campbell Crum 1928

Melodie: »Noël nouvelet« Frankreich 15. Jh.

 

oder ein anderes Passionslied

18.30 Uhr Fürbittgebet am Abend


Wie es jeden Tag dunkel wird, so wird auch jedes Leben einmal enden.
Lass mich so leben, dass ich jederzeit beruhigt sterben kann.
Bitte vergib mir alles, was ich heute Liebloses getan habe.
Vergib mir jedes Gefühl der Verachtung, Angst, Zorn, Gier, Neid, Geiz, Überheblichkeit und Trägheit.
Vergib mir jeden Gedanken der Abwertung, des Vergleichens, des Urteilens, der Hoffnungslosigkeit und der Lieblosigkeit.
Vergib mir jede lieblose Tat, jedes lieblose Wort, jede Minute, in der ich DICH aus den Augen verloren habe.
Ich danke DIR. DU erlöst mich von alle dem.
Himmlischer Vater, ich befehle dir jene Menschen an,
die deine Hilfe und deinen Schutz besonders brauchen ...
All meine Sorgen vertraue ich DIR an. DU nimmst sie mir ab.
DU lässt mich ruhig schlafen und morgen erholt aufwachen.

 

oder ein Abendlied

12 Uhr Friedensgebet am Mittag


Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Liebe entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Franziskus von Assisi

11 Uhr Rückblick und Ausblick


NEUER PSALM:

Ich bin vergnügt, erlöst, befreit.

Gott nahm in seine Hände meine Zeit.

Mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,

mein Triumphieren und Verzagen,

das Elend und die Zärtlichkeit.

Was macht, dass ich so fröhlich bin

in meinem kleinen Reich.

Ich sing und tanze her und hin

vom Kindbett bis zur Leich.

Was macht, dass ich so furchtlos bin

an vielen dunklen Tagen.

Es kommt ein Geist in meinen Sinn,

will mich durchs Leben tragen.

Was macht, dass ich so unbeschwert,

und mich kein Trübsal hält,

weil mich mein Gott das Lachen lehrt,

wohl über alle Welt.

Hanns Dieter Hüsch

6.30 Uhr Dankgebet am Morgen


Großer und gütiger Gott,
ich danke dir für den neuen Tag
mit seinen Möglichkeiten.
Steh mir bei, den Tag
nach deinem Willen zu gestalten.

 

Oder ein freies Gebet, in dem man den Tag mit Gott bespricht und ihm für seine Begleitung dankt.

Humor tut der Seele gut

Hauptsache gesund! Warum eigentlich?

Achtung Ironie   

Vielleicht wollen Sie gar nicht gesund sein?
Vielleicht sind Sie gesund, aber unglücklich?
Vielleicht möchten Sie sterben?
Vielleicht sind Sie des Lebens überdrüssig und möchten sich mit Corona umbringen. Dazu müssen Sie mehrere Hindernisse überwinden.

1. Hindernis: sich infizieren. Denn:
nur wer infiziert ist, kann krank werden.

2. Hindernis: Krank werden. Denn:
Nicht jeder, der sich infiziert, wird krank.

3. Hindernis: tödlich erkranken. Denn:
Nicht jeder, der krank wird, stirbt an Corona.

4. Hindernis: das eigene Immunsystem. Denn:Ein intaktes Immunsystem kann hervorragend mit Viren fertig werden.

 

Hier wird Ihnen erklärt, wie Sie diese Hindernisse überwinden.

 

1. Hindernis: sich infizieren. Denn:
nur wer infiziert ist, kann krank werden.

Um sich zu infizieren, müssen Sie sichergehen, dass Sie genügend Viren abbekommen. Sind es zu wenige, hat Ihr Immunsystem zu viele Möglichkeiten, mit ihnen fertig zu werden.
Suchen Sie sich eine infizierte Person. Diese küssen sie auf den Mund. Um ganz sicher zu gehen, sprechen Sie längere Zeit mit der Person. je dichter sie bei der anderen Person sind, desto besser.

Tröpfcheninfektion.
Die Viren sind im Speichel und in der Ausatemluft. Die Luft, die wir ausatmen, ist feucht. Es sind viele kleine Tröpfchen darin. Wenn wir sprechen sprühen wir kleinste Speicheltröpfchen. Leider fördert es die Infizierung nicht, wenn die andere Person singt, also normal singt, nicht wie als Solist. Es kommt auf die Menge der Spucke an, nicht auf die Lautstärke. Checken Sie also, ob Ihre Zielperson beim Sprechen oder beim Singen die feuchtere Aussprache hat.
Auf keinen Fall darf die infizierte Person ein Tuch vor Mund und Nase haben oder einen Mundschutz aufsetzen. Die Tröpfchen würden sich darin fangen. Wer krank werden will, kann gerne einen Mundschutz aufsetzen. Solange es keine Gasmaske ist, kommen die Viren durch.
Wenn Sie auf Abstand gehen werden Sie ebenfalls nicht krank. Die Tröpfchen fallen zu Boden. Besonders geringe Chancen, sich anzustecken, haben Sie im Freien, wenn Sie auf die Windrichtung achten. Die Tröpfchen werden vom Wind verweht, mit frischer Luft gemischt. Sie kommen so nicht auf die nötige Anzahl von Viren.

Kontaktkontamination
Leider reicht es nicht, wenn die Viren auf Ihre (intakte) Haut kommen. Die Haut schützt Sie vor Keimen. Sie müssen die Viren auf Schleimhäute bringen. Mund, Nase und Augen haben Schleimhäute. Also fassen Sie sich ins Gesicht.
Wenn Sie sich die Hände waschen, bevor Sie Ihre Schleimhäute berühren, sieht es schlecht aus, mit der Erkrankung.
Sie können durch häufiges Händewaschen und Desinfizieren aber eine hohe Ansteckungswahrscheinlichkeit erreichen. Wenn Ihre Hände rau und rissig sind, bestehen
Mikroläsionen. Und wenn die Haut Risse bekommt und das Desinfektionsmittel brennt, haben Sie gewonnen.
Durch diese kleinen Verletzungen können die Viren ungehindert in die Blutbahn eindringen. Also waschen und desinfizieren Sie Ihre Hände, bis die Haut kaputt geht. Auf keinen Fall dürfen Sie Ihre Haut pflegen. Schon wenn Sie der Haut das Fett wieder zuführen, das durch Waschen oder Desinfizieren verloren ging, regeneriert sich die Haut und die Viren haben deutlich geringere Chancen. Vor allem Ph-neutrale Produkte oder solche, die den Säureschutzmantel der Haut wiederherstellen, sind zu meiden. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie sich schneiden, verbrennen oder einen Sonnenbrand holen.

Wenn Sie niemand haben, dessen Speichel oder Ausatemluft Sie bekommen können, können Sie kontaminierte Gegenstände anfassen. Besonders geeignet sind die Griffe von Einkaufswägen. Bevorzugen Sie stark frequentierte Geschäfte.
Auf keinen Fall die Hände waschen, bevor Sie sich ins Gesicht gefasst haben. Und Sie müssen den Zeitfaktor berücksichtigen. Außerhalb eines Wirtes können Viren nur Stunden bis wenige Tage überleben. Ein Gegenstand, der 24 Stunden von niemand angefasst wurde, ist für eine sichere Infektion ungeeignet. Deswegen sind die Gesangbücher in den Kirchen wertlos für eine Ansteckung. Sie wurden schon lange nicht mehr angefasst und wenn, dann meist von nur wenigen Personen.
Leider gibt es keine Garantie, wenn Sie erkranken, dass Sie an Corona erkranken. Salmonellose (Brechdurchfall) oder andere Krankheiten sind ebenfalls möglich.

In der Natur, ohne Kontakt zu einer kranken Person, können Sie sich unmöglich anstecken.

2. Hindernis: Krank werden. Denn:
Nicht jeder, der sich infiziert, wird krank.

Laut Statistik haben 80% der Infizierten gar keine bis leichte Symptome. Man ist ein paar Tage erkältet. Das ist ganz ähnlich wie bei einer sehr leichten Grippe.
20% werden richtig krank. Die Symptome reichen von Kopf- und Gliederschmerzen über Fieber zu Husten und Atemnot.
Ihre Chancen, an Corona zu sterben, stehen schlecht.

3. Hindernis: tödlich erkranken. Denn
Nicht jeder, der krank wird, stirbt an Corona.

Nur 5% erkranken schwer. Sie brauchen intensivmedizinische Betreuung mit Beatmung. Ca. 1,9% stirbt. (Mortalitätsrate aus: www.handelsblatt.com/politik/deutschland/corona-epidemie-warum-ist-die-corona-sterblichkeit-in-deutschland-so-niedrig/25727492.html) Also gehen Sie besser nach Frankreich. Dort liegt die Sterblichkeitsrate bei ca. 13%.

Aber es gilt: Trau nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast.
Vielleicht wurden in Deutschland mehr Menschen getestet, als in Frankreich? Wenn bei uns nicht nur die Schwerkranken, sondern auch die Leicht-Infizierten mit in die Statistik gingen, und in Frankreich nur die Deutlich-Erkrankten aufgenommen wurden, dann kann der Prozentsatz gleich sein. Tatsache ist, in Frankreich und Italien sind und/oder waren die Krankenhäuser überlastet.

Wer an Corona stirbt, der stirbt meist an Atemnot. Er hat eine schwere Lungenentzündung. Wenn Sie daran sterben möchten wandern Sie nach Frankreich oder Italien aus, gehen Sie in Läden einkaufen, sprechen Sie auf kurze Distanz mit Menschen, die keinen Mundschutz tragen, fassen Sie alles an, was andere auch anfassen, reiben Sie sich die Augen und lecken Sie ihre Finger ab, .

4. Hindernis: das eigene Immunsystem. Denn
Ein intaktes Immunsystem kann hervorragend mit Viren fertig werden. Nur kann man nicht wissen, ob das eigene Immunsystem intakt ist, oder nicht.

Eine gute Voraussetzung für eine tödliche Erkrankung, ist ein schwaches Immunsystem. Vorerkrankungen sind sehr hilfreich. Besonders effektiv für ein frühes Ableben durch Corona sind Herzkrankheiten (ohne Herzschrittmacher!!), Diabetes, geschädigte Lungen.
Sollten Ihnen diese Vorerkrankungen nicht zur Verfügung stehen, schädigen Sie ihr Immunsystem.
Schlafen Sie wenig. Ziehen Sie sich zu dünn an. Schlingen Sie ihr Essen hinunter. Ernähren Sie sich von hochverarbeiteten Produkten und viel Zucker. Bewegen Sie sich wenig. Am besten sitzen Sie lange vor dem PC. Meiden Sie frische Luft. Atmen Sie flach. Reduzieren Sie natürliches Licht auf Null. Ärgern Sie sich viel. Schüren Sie Ihre Ängste. Sammeln Sie Informationen, die Sie beunruhigen. Vermeiden Sie alles, was glücklich macht. Sorgen Sie für ausreichend Stress. Damit zwingen Sie jedes Immunsystem in die Knie.

Schieben Sie jede Verantwortung für Ihr Handeln auf andere. Damit bleiben Sie ein Opfer und werden letztendlich zum Opfer von Corona.

Sie sehen, es ist ziemlich mühsam, an Corona zu sterben. Die Wahrscheinlichkeit ist äußerst gering. Außerdem ist es unangenehm, an Atemnot zu sterben.

 

Warum investieren Sie Ihre Energie nicht darin, glücklich zu leben? Sterben MUSS jeder und jede von uns. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie es glücklich oder leidend tun. Jeder Tag könnte Ihr letzter sein. Man kann jederzeit über die Katze stolpern und sich den Hals brechen.

Wer glücklich sterben möchte, dem bleibt logischerweise nur übrig, jeden Tag mit Freude und Liebe zu füllen. Wer glücklich sterben möchte, sollte jeden Tag glücklich leben. Das ist ganz einfach, aber nicht leicht.

 

Die Bibel:
Betende*r:
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.

Psalm 90,12



Paulus:                    
Seid allezeit fröhlich.
Prüft aber alles und
das Gute behaltet.
Meidet das Böse in jeder Gestalt.

1.Thessalonicher 5, 16.21-22


Jesus:                       
Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.

Lukas 6,38

Gleichgeschlechtliche Ehen - segnen oder nicht segnen, das ist hier die Frage

Ein Pfarrer, der die Segnung der Homo-Ehe ablehnte, kam zu Jesus und fragte „Wen segnet Gott? An wen kann ich Gottes Segen weitergeben?“
Er aber sprach zu ihm „Was steht in der Bibel? Was liest du?“
Er antwortete und sprach „Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie männlich und weiblich
. Gott segnete sie. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war tatsächlich sehr gut.
Er aber sprach zu ihm „Du hast recht geantwortet. So kannst du auch segnen.“
Er aber wollte Bestätigung und sprach zu Jesus „Also darf ich nur segnen, wenn ein Mann und eine Frau vor mir stehen?“
Da antwortete Jesus und sprach: „Es war ein frisch verheiratetes Ehepaar. Er hatte mehr weibliche Eigenschaften und er mehr männliche. Einer evangelisch, einer katholisch. Sie hatten standesamtlich geheiratet und wollten mit Gottes Segen ihr ganzes Leben zusammenbleiben. Aber sie fielen unter die Räuber. Sie hörten zu oft, dass Gott solche wie sie nicht segnen wolle. Ihre Veranlagung sei Sünde. Das traf sie tief. Sie konnten an dem, wie sie waren, nichts ändern. Einer begann zu Trinken. Der andere versuchte, sich umzubringen. Es traf sich aber, dass das der katholische Pfarrer der Gemeinde das mitbekam. Er ignorierte sie. Der bibeltreue evangelische Pfarrer der Gemeinde sah das Elend und ignorierte es ebenfalls. Eine liberale Pfarrerin, die nur zur Reha in der Stadt war, bekam es mit. Es drehte ihr das Herz um. Sie traute die beiden kirchlich und riskierte dabei ihren Beruf und ihre Pension. Sie zeigte den beiden Bibelstellen, in denen von Gottes bedingungsloser Liebe die Rede war. Sie bestärkte sie darin, sich direkt auf Gott zu verlassen. Sie organisierte Therapien für die beiden und bot ihnen an, per Skype auch weiterhin als Seelsorgerin zur Verfügung zu stehen. Wer von diesen dreien hat in Gottes Sinn gehandelt und segensreich gewirkt?“
„Er sprach: „Die sie getraut hat.“
Da sprach Jesus zu ihm: „So geh hin und tu desgleichen!“

 

Gen 1, 27-28a.31.a, neue, evangelistische Übersetzung, Frei nach Lukas 10,25-37, Übersetzung nach Martin Luther

Psalm 23 auf Hohenlohisch

Bsalm 23

 

1.  Der I-bin-doo basst auf mi auf.
Doo hobb i immer gnuech.

2. ER lesst mi doo ausgruewe wu’s schää is.
freindli fiehrt ER mi zu em schäne Plätzle mit Wasser.

3. Mei Seel bringt ER mir widder.
Und bringt mi ins rechde Gleis, wall ER sou is wi ER haaßt.

4. Und aa wenn i midd tödlichi Katastrophe rechne mueß, hobb i ko Engst, dass wos Schlechtes kumme däd. Wall DU doo bist, bo mir. Du basst auf mi auf. DU beschitzt mi.

5. DU sorgst drfir, dass es mir gued gäht.
Des raibst DU denne unner die Noose, die es gäre seeche däde, dass es mir schlecht gäht.
Vo DIR griech i Ouerkennung und Wertschätzung, awwer hallo.

6. Bloos Gueds und Hilf kleewe mir ou de Ferse jeden Dooch in meim Leewe
und i kou ausgruewe doo wu DU bist, so lang i leeb.

Aus dem Urtext ins Hohenlohische übertragen von Barbara Wirth.