„Liturgischer Streifzug zu Pfingsten – Farben des Lebens“

Der traditionelle Gottesdienst an Pfingstmontag im Kurpark kann dieses Jahr leider nicht stattfinden. Stattdessen lädt Pfarrerin Segl-Johannsen ein zu einem Liturgischen Streifzug zu Pfingsten.

Ein Gottesdienst im Gehen, den alle Interessierten allein oder in der Familie gehen können.

 

Auf der Homepage der Kirchengemeinde Bad Mergentheim (www.kirchemgh.de) finden Sie die Texte, die ausgedruckt Ihren Weg begleiten möchten. Unter dem Motto: ‘Farben des Lebens‘ sind Sie eingeladen, das Pfingstfest neu zu entdecken.

Oder Sie gehen bei uns in der Kirche vorbei. Auf dem Tisch am mittleren Eingang liegen ausgedruckte Exemplare zum Mitnehmen.

Gottesdienst am 10. Mai, Kantate

Das Schöne ist, wir dürfen wieder gemeinsam feiern.

Das weniger Schöne ist, wir dürfen nicht singen. und wir müssen Regeln einhalten, die wir noch nie einhalten mussten. Zugunsten der Verringerung der Ansteckungsgefahr müssen wir auf Freiheiten verzichten.

Am Sonntag ist um 10 Uhr Gottesdienst.
Er darf nicht länger als 35 Minuten dauern.
Die Sitzplätze sind vorgegeben.
Es dürfen nur eigene Gesangbücher benutzt werden, um die Texte der Lieder mitzulesen oder eventuell einen Psalm zu beten.
Man muss einen Mundschutz tragen.
Die Empore darf nicht benutzt werden.

Wir dürfen wieder!!

Online-Gottesdienste und Liedandachten aus Igersheim

Die evangelische Kirchengemeinde Igersheim bietet auch weiterhin Online-Gottesdienste an. Am Vorabend wird der Link auf die Homepage gestellt.

Schauen Sie doch mal rein, bei

www.evangelische-kirche-igersheim.de

Pfarrer Uwe Krauß begrenzt sich nicht auf Gottesdienste. Er bietet Morgenandachten zu Kirchenliedern an. Sie geben einen guten Impuls für den Tag.
Hier können Sie ein kraftvolles, geistliches Frühstück genießen.

 

 

Beten hält Leib und Seele zusammen.

Brief von Pfarrerin Barbara Wirth

 

Liebe Leserinnen und Leser,

In der Welt habt ihr Angst. Aber seid getrost - ich habe die Welt überwunden. (Joh 16,33b)
Diese Worte Jesu will ich mir zu Herzen nehmen.

Gottesdienste sind gestrichen. Wir beten weiter 

Jesus sagte: Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Matthäus 18,20)
Man muss dazu nicht am selben Ort sein. Wir können beisammen sein, obwohl wir an verschiedenen Orten sind. Die Glocken und das Internet machen es möglich.
Ich lade alle ein, zum Läuten miteinander zu beten, jede*r an seinem Ort.
Teilen Sie Gebete per Mail.

Die Glocken läuten immer zum Gebet.
Morgengebet            6.30 Uhr
Vormittagsgebet       11.00 Uhr
Mittagsgebet            12.00 Uhr
Abendgebet              19.30 Uhr
Diese Uhrzeit ist gemeinsam mit den evang. Gemeinden in Baden-Württemberg und den kath. Gemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mit Kerze und Gebet.
Kreuzgebet am Samstag    15.00 Uhr
Sonntags läuten die Glocken nur um 10.00 Uhr 15 Minuten lang und zum Abendgebet um 19.30Uhr.
Wer beim Läuten betet, verbindet sich im Geist mit allen anderen, die ebenfalls beten.

Vorschläge für Gebete stehen in den Schaukästen der Gemeinde und auf der Homepage der evang. Kirchengemeinde Edelfingen www.edelfingen-evangelisch.de unter der Rubrik Gottesdienste.

Wegen der veränderten Umstände ist die Kirche ab sofort von 9 -18 Uhr für Einzelpersonen geöffnet. Sie sind eingeladen hier zu beten. Sie können Ihre Gebete, Dank, Bitte, Lob und Klage, an die Pinnwand heften. Diese Gebete und die, die ich per Email bekomme, werden sonntags um 10 Uhr von mir in der Kirche gelesen. Die Glocken läuten hierzu 15 Minuten. Auch bei diesem Gebet sind alle eingeladen, mitzubeten.

Gebete per Mail
Ich habe eine Gebetsgruppe per Mail gegründet. Jede*r kann sein Gebet schicken. Die Texte der Email-Gebete werden per Email an alle in der Gruppe weitergegeben. Wenn Sie Teil der Gebetsgruppe sein möchten, schreiben Sie eine Mail an Pfarramt.Edelfingen@elkw.de.

Ihre Pfarrerin Barbara Wirth

Samstag, 15.00 Uhr, Kreuzgebet

Das Kreuzgebet erinnert an den Tod Jesu. Man betet zur Sterbestunde.

 

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,

Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt -

Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:

Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,

wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.

Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?

Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,

unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn -

hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:

Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

 

EG 98
Text: Jürgen Henkys (1976) 1978 nach dem englischen »Now the green blade rises« von John Macleod Campbell Crum 1928

Melodie: »Noël nouvelet« Frankreich 15. Jh.

 

oder ein anderes Passionslied

6.30 Uhr Dankgebet am Morgen


Großer und gütiger Gott,
ich danke dir für den neuen Tag
mit seinen Möglichkeiten.
Steh mir bei, den Tag
nach deinem Willen zu gestalten.

 

Oder ein freies Gebet, in dem man den Tag mit Gott bespricht und ihm für seine Begleitung dankt.

11 Uhr Rückblick und Ausblick


NEUER PSALM:

Ich bin vergnügt, erlöst, befreit.

Gott nahm in seine Hände meine Zeit.

Mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,

mein Triumphieren und Verzagen,

das Elend und die Zärtlichkeit.

Was macht, dass ich so fröhlich bin

in meinem kleinen Reich.

Ich sing und tanze her und hin

vom Kindbett bis zur Leich.

Was macht, dass ich so furchtlos bin

an vielen dunklen Tagen.

Es kommt ein Geist in meinen Sinn,

will mich durchs Leben tragen.

Was macht, dass ich so unbeschwert,

und mich kein Trübsal hält,

weil mich mein Gott das Lachen lehrt,

wohl über alle Welt.

Hanns Dieter Hüsch

12 Uhr Friedensgebet am Mittag


Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Liebe entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Franziskus von Assisi

18.30 Uhr Fürbittgebet am Abend


Wie es jeden Tag dunkel wird, so wird auch jedes Leben einmal enden.
Lass mich so leben, dass ich jederzeit beruhigt sterben kann.
Bitte vergib mir alles, was ich heute Liebloses getan habe.
Vergib mir jedes Gefühl der Verachtung, Angst, Zorn, Gier, Neid, Geiz, Überheblichkeit und Trägheit.
Vergib mir jeden Gedanken der Abwertung, des Vergleichens, des Urteilens, der Hoffnungslosigkeit und der Lieblosigkeit.
Vergib mir jede lieblose Tat, jedes lieblose Wort, jede Minute, in der ich DICH aus den Augen verloren habe.
Ich danke DIR. DU erlöst mich von alle dem.
Himmlischer Vater, ich befehle dir jene Menschen an,
die deine Hilfe und deinen Schutz besonders brauchen ...
All meine Sorgen vertraue ich DIR an. DU nimmst sie mir ab.
DU lässt mich ruhig schlafen und morgen erholt aufwachen.

 

oder ein Abendlied

Bibel teilen - Gottesdienste im kleinsten Kreis

 

Kurzfassung

 

Diese Methode eignet sich für Gruppen von 5 bis 10 Personen besonders. Man teilt seine Gedanken und bereichert sich so gegenseitig.

Suchen Sie einen Bibeltext aus, z. B. der für den aktuellen Sonntag und lesen Sie ihn wie hier beschrieben.

 

Grundsätzlich sehen die Sieben Schritte des Bibel-Teilen so aus:

1. Einladen/Sich öffnen - in einem Gebet oder Lied lädt die Gruppe Gott ein, unter ihnen zu sein, und öffnet sich für ihn.

2. Lesen – ein/e Teilnehmer/in liest den Text laut vor, er kann auch mehrfach und in Verseinheiten, von mehreren Teilnehmern/innen laut gelesen werden; verschiedene Stimmen machen ihn lebendiger (ggfs. zwei verschiedene Sprachen auch).

3. Verweilen/Vertiefen – jede/r Teilnehmer/in spricht einzelne Worte oder Wortgruppen laut aus, ohne dass sie kommentiert würden; anschließend wird der Text noch einmal vorgelesen,

4. Schweigen - für einige (vom/ von der Gesprächsleiter/in angekündigte) Minuten lassen die Teilnehmer/innen den Text in der Stille nachklingen und bedenken, was er für sie und ihr Leben bedeutet,

5. Mitteilen – jede/r teilt den anderen seine/ ihre Überlegungen, Gefühle, Erfahrungen und Ideen mit. Auch diese Äußerungen werden nicht kommentiert!

6. Austauschen – erst jetzt suchen die Teilnehmer/innen im gemeinsamen Gespräch nach den Bedeutungen des Texts für sich und die Gemeinschaft; neue Vorsätze zum Handeln können formuliert und ältere reflektiert werden,

7. Beten - das Bibel-Teilen wird mit einem Gebet, Lied oder Segensspruch abgeschlossen.

Bibel teilen

Bibel teilen / Bible Sharing

 

ausführliche Erklärung

 

Bibel-Teilen – Bible Sharing ist eine Methode, Menschen zum gemeinsamen Bibellesen und zur Mit-Teilung der dabei erfahrenen „Ansprache“ zu ermutigen. Sie entstand in katholischen Gemeinden in Südafrika in den 1970er Jahren, wird aber inzwischen überall auf der Welt angewandt. Sie basiert auf dem Gedanken, dass Gott uns durch biblische Texte hindurch anspricht, berührt, verändert. Dabei spielt Zuhören und Schweigen eine große Rolle. Bibel-Teilen ist auch eine meditative, ruhige Angelegenheit.

Die Bibel-Teilen-Methode gibt es inzwischen in mehreren Varianten, grundlegend besteht sie aus sieben Schritten. Sie ist aber kein statisches Regelwerk, sondern bleibt offen, je nach Situation und Gruppe angepasst zu werden.

Wichtig sind folgende Gesichtspunkte:

• Bibel-Teilen betont die Gleichrangigkeit aller Teilnehmer/innen: Es gibt zwar eine/n Gesprächsleiter/in, aber alle Anwesenden sind Experten/innen für den Text, denn die biblische Botschaft geht alle an und alle hören – Unterschiedliches – aus ihr heraus.

• Bibel-Teilen bringt Menschen ins Gespräch. Dadurch, dass die Teilnehmer/innen, Alltagsbegebenheiten, Erfahrungen und Gefühle aussprechen, lernen sie einander kennen und verstehen.

• Bibel-Teilen will Menschen ermutigen. Sie erleben, dass sie von Gott angesprochen werden. Sie erkennen, dass ihr Leben, ihre Sorgen wie Erfolge, wichtig sind und von anderen wertgeschätzt werden. Sie erfahren, dass sie biblische Texte verstehen und ins Gespräch bringen können.

• Dem entsprechend zielt Bibel-Teilen nicht auf eine theologisch-exegetische Erklärung des Textes. Häufig erwarten Gemeindechristen/innen von ihrem/r Pfarrer/in, dass er oder sie den Text erklärt („Herr Pfarrer, jetzt sagen Sie mal, was das wirklich bedeutet…“). Historische Informationen sind aber nur ein Zugang zum Text, ein Aspekt, der beim Bibel-Teilen einfließen kann, aber nicht muss. Alle anderen Eindrücke und Erfahrungen der Teilnehmenden sind genauso wichtig.

• Bibel-Teilen ist eine geistliche Begegnung. Das Gebet steht am Anfang und Ende des Treffens. Wenn wir der Überzeugung folgen, dass Gott durch biblische Texte anspricht, tut es gut, auch mit ihm zu sprechen. Die/ Der Gesprächsleiter/in sollte darauf achten, in welcher Form das Gebet erfolgt, je nach Gewohnheit, Tradition und Vertrauen der Teilnehmer/innen. Nicht jede/r ist freies Gebet gewohnt.

• Beim Bibel-Teilen dürfen alle mitreden, aber niemand wird gezwungen. Wichtiger als das Reden ist beim Bibel-Teilen das Zuhören. Deshalb erfolgt der Austausch über den Text erst in einer späteren Phase. Zunächst hören alle genau hin, schweigen und achten auf das, was andere ihnen mitteilen, ohne es gleich wieder zu kommentieren. Erfahrungsgemäß fällt das manchen schwer. Der/ Die Gesprächsleiter/in darf die besonders Redseligen gerne bremsen.

• Bibel-Teilen braucht ein gewisses Vertrauen. Viele Menschen wollen sich Fremden gegenüber nicht äußern, schon gar nicht über ihre religiösen Erfahrungen und die Gefühle, die Texte in ihnen wach rufen. Daher ist es wichtig, dass das Bibel-Teilen in kleinen Gruppen von 5 bis höchstens 10 Personen erlebt wird.

• Die Methode eignet sich hervorragend, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Sprachen ins Gespräch zu bringen. Bei allen Unterschieden ist die Bibel unbestritten die Grundlage des Glaubens in allen Kirchen und Gemeinden. Verschiedene kulturelle Zugänge und Erfahrungswelten schließen daher noch mehr den Schatz auf, den die Bibel zur Verfügung stellt.

• Wenn Menschen verschiedener Muttersprache zum Bibel-Teilen zusammenkommen, empfiehlt es sich, eine „Konferenzsprache“ für den Austausch (Schritte 5 und 6) festzulegen. Für Rückfragen oder bei Verständnisschwierigkeiten sollte mindestens eine Person zur Verfügung stehen, die ggfs. übersetzen kann. Das Beten, das Lesen des Textes und das Aussprechen wichtiger Passagen (Schritte 1-3 und 7) sollten in beiden Sprachen möglich sein. Deshalb sollte der Text auch in beiden Sprachen schriftlich vorliegen. Das Hören des Textes in einer fremden Sprache öffnet uns die Ohren dafür, dass die Bibel ursprünglich in uns fremden Sprachen (Althebräisch und Griechisch) geschrieben wurde und auch unsere Texte immer Übersetzungen sind.

• Die Methode des Bibel-Teilen eignet sich gut, Menschen an die Bibel und ihre geistlichen Erfahrungen heranzuführen, die sich für „religiös unmusikalisch“ halten, oder dem Glauben eher distanziert und skeptisch gegenüber stehen. Sie können die Erfahrung machen, dass biblische Texte auch sie ansprechen, ohne dass sie dabei ein Glaubensbekenntnis ablegen müssen: Alle Eindrücke, Assoziationen und Gedanken sind erlaubt, auch die unfrommen und kritischen.

• Bei allem Schweigen, Hinhören und Mitteilen hatten die Erfinder der Methode auch die Praxis im Blick. Wenn Gott uns anspricht, ändert sich etwas im Leben. Und wir sind aufgerufen, etwas in dieser Welt zu ändern: Am Schluss des Gesprächs kann/ soll daher die Frage stehen, was wir mitnehmen, was wir bei uns, in unseren Gemeinden, in unserer Umwelt ändern sollen.

Gottesdienste für Groß und Klein

Wir feiern Gottesdienst in der Kirche für die Erwachsenen und für die Kinder im Gemeindehaus.

Gottesdienste in der Kirche für alle Generationen

Der Gottesdienst beginnt um 9 oder um 10 Uhr. Wann genau und wer predigt können Sie im Gemeindekalender sehen, wenn Sie in der Tagesansicht den entsprechenden Tag anklicken. In der Monatsübersicht sehen Sie nur die Uhrzeiten. In der Tagesansicht kommen die Details.

Wenn der Gottesdienst um 9 Uhr beginnt, wird vorgeläutet, d.h., das Läuten beginnt bereits um 8.52 Uhr! 

 

Gottesdienste im Gemeindehaus für die Kinder

Der Kindergottesdienst wird durch ein Team verantwortet.

Der Kindergottesdienst richtet sich an Kinder zwischen 5 und 13 Jahren. Er findet immer am Sonntag (außer in den Ferien) um 11 Uhr im evangelischen Gemeindehaus statt.

Weitere Angaben finden Sie im Gemeindekalender auf dieser Homepage, im wöchentlich erscheinenden "Mitteilungsblatt" und den Schaukästen.