Immer wieder gibt es etwas Neues in unserer Kirchengemeinde - Sie finden es auf dieser Seite!

Neue Lieder braucht das Land - und die Kirche sowieso

Nachdem  das Evangelische Gesangbuch nun auch schon drei Jahrzehnte alt ist, gibt es eine Ergänzung. "Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder PLUS", so heißt das neue Gesangbuch. An Kantate (= lasst uns singen) wird es in unserer Gemeinde eingeführt.

Singgottesdienst

19. Mai 2019

10.00 Uhr

Edelfinger Kirche

 

Entdecken Sie neue Texte mit neuen Melodien, neue Texte mit bekannten Melodien und Altbewährtes im neuen Liederbuch.

Die Lieder aus dem Neue Lieder PLUS werden auf der Liedtafel mit einem + vor der Nummer gekennzeichnet.

 

 

 

Ramadan - Gruß des Landesbischofs July

 In ihrer Eigenschaft als Islambeauftragte für den Kirchenbezirk Weikersheim hat Pfarrerin Barbara Wirth ein Grußwort des Landesbischofs bekommen. Diesen Gruß wird sie zum Zuckerfest am Ende des Ramadans an die Moschee in Lauda weitergeben. Der Kirchenbezirk Weikersheim ist vermutlich der einzige in der ganzen Landeskirche, in dem es keine Moschee gibt.

 

An die muslimische Gemeinde in Lauda,

zum Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens an seinem Ende sende ich Ihnen meine herzlichen Glück- und Segenswünsche.

 

Der Ramadan unterbricht mit Fasten, Gebet, Besinnung und festlichem Zusammenkommen die alltägliche Normalität im Jahreslauf. Ich wünsche Ihnen dafür Raum und Kraft.

 

Ein Thema im Ramadan ist, besonders auf die Beziehungen zu anderen Menschen zu schauen, sie zu pflegen, Konflikte zu lösen und Unrecht zu beheben.

 

Bei einem Gespräch am 12. März mit Vertretern von Moscheeverbänden hörte ich, dass sie besorgt sind über neue Vorbehalte Muslimen gegenüber in unserer Gesellschaft. Das Klima ist rauer geworden. Wenige Tage später war ich mit sehr vielen Menschen erschüttert über die furchtbaren Terrorattacken in Christchurch in Neuseeland. Muslime, die in zwei Moscheen zum Freitagsgebet zusammen waren, wurden in großer Zahl ermordet. Vor unserer Landessynode – dem Kirchenparlament – forderte ich zu Fürbitte und Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen auf.

 

Inzwischen beklagen wir die Opfer am Ostertag in Sri Lanka, viele davon beteten in den Kirchen. Am gestrigen Tag wurde eine Synagoge in den USA angegriffen.

Es ist notwendig, dass wir aggressiven Ideologien auch in unserem Land entgegentreten. Hass, Abwertung, gar Terror gegen andere Menschen dürfen keinen Raum haben. Gemeinsam wollen wir für den Frieden und die Achtung eines jeden Menschen eintreten.

 

Deshalb will ich die Beziehung zu Muslimen weiter pflegen und ermutige die Menschen in unseren evangelischen Gemeinden dazu. Als religiöse Menschen wissen wir besonders um unsere Verantwortung, vor Gott, füreinander und für alle in unserem Land und in Gottes Schöpfung. Das verbindet uns – trotz der Verschiedenheit unserer Religionen.

Wenn derzeit in Baden-Württemberg wieder um Wege für einen islamischen Religionsunterricht als Regelfach gerungen wird, wenn die Einwände gegen Moscheebauten oder muslimische Vereine lauter und grundsätzlicher werden, dann merke ich, wie wichtig in unserer Beziehung weiter der gute Kontakt zueinander ist. Denn nur wenn wir Distanz und Vorurteil überwinden, können

wir die tatsächlichen Fragen, Differenzen und Probleme in den Blick nehmen und nach zukunftsfähigen Lösungen suchen, für ein gutes, faires und gerechtes Zusammenleben in unserem Land.

Gegen alle Versuche, Feindschaft und Hass zu verbreiten, wünsche ich mir und uns allen in unserem Land Baden-Württemberg, dass uns in der gesellschaftlichen Debatte, in der politischen Entscheidung und bei den anstehenden Wahlen eine Haltung des Respekts und der Toleranz leitet.

Mit freundlichen Grüßen und Friede sei mit Euch!

Dr. h. c. Frank Otfried July

Segnung gleichgeschlechtlicher Paare - und sie bewegt sich doch!

Nach langen Diskussionen hat die Landessynode ein Gesetz mit der nötigen Zweidrittel-Mehrheit beschließen können, das die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in unserer Landeskirche erlaubt. Es gilt nicht automatisch für alle Gemeinden.

"Das beschlossene Gesetz ermöglicht bis zu einem Viertel der Kirchengemeinden, Segungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare in ihre örtliche Gottesdienstordung aufzunehmen, wenn sich mindestens drei Viertel der Pfarrerschaft und drei Viertel des Kirchengemeinderates einer Gemeinde dafür aussprechen. Zuvor muss die Kirchengemeinde in einem Klärungsprozess zu der Überzeugung kommen, dass die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare nicht Bibel und Bekenntnis widerspricht." (Bericht aus der Synode. Beraten und besschlossen. 1/2019)

Gerne kommt Pfarrerin Barbara Wirth mit Ihnen darüber ins Gespräch. Vielen ist unwohl bei dem Gedanken an gleichgeschlechtliche Beziehungen. Andere sind erleichtert, dass das, was in anderen Landeskirchen längst Alltag ist, nun auch in Württemberg möglich ist.
Es gilt hier, sich die biblischen Grundlagen möglichst unvoreingenommen anzuschauen.

Bei größerem Interesse der Gemeinde kann sie sich auch einen Gemeindeabend oder eine andere Veranstaltung dazu vorstellen.

 

 

 

Osterkerze 2019

Die Osterkerze wurde gestaltet von den Konfirmand*innen Marie Kreß, Anton Solopov, Juri Schneider und Mirjam Ulshöfer. Pfarrerin Barbara Wirth hat sie dabei unterstützt.

Es ist eine symbolträchtige Osterkerze, nicht einfach ein Bild von einer Sonne mit Fischen im Wasser.


An Ostern geht uns Gottes Licht auf wie eine große Sonne, die hell strahlt. Jesus ist dieses Licht. Das sagt das goldene Kreuz in der Mitte der Sonne. Er war schon immer und wird immer sein. Dafür stehen das Alpha und das Omega, der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet, im Querbalken des Kreuzes. Jesus wird ein zweites Mal dargestellt als goldener Fisch. Er schwimmt im Wasser. Es ist das Wasser des Lebens und der Taufe. Dieses Wasser repräsentiert mit den vier Wellen oben alle vier Richtungen und damit die ganze Welt. Die vier Wellen stehen auch für die vier Konfirmand*innen. Die unteren, dunkleren Wellen repräsentieren den dreieinigen Gott. Es sind drei Wellen. Die zwölf kleinen silbernen Fische stehen für die zwölf Jünger oder die zwölf Stämme Israel und damit für die Gesamtheit der Gläubigen. Alle, die zu Jesus Christus gehören wollen, werden zu den Gläubigen gezählt. Wie der Mond das Licht der Sonne widerspiegelt und silbern erscheint, so spiegeln wir das Licht der Liebe Christi wieder. Die kleinen Fische sind bunt und jeder ist einzigartig.
Die Konfirmand*innen haben die Kerze ganz bewusst so gestaltet und damit ein Bekenntnis ihres Glaubens in Bildform geschaffen.

Die "Chefin" und die Kirchenwahl

Ein Zwischenruf von Barbara Wirth, Pfarrerin

 

"Da ist die Chefin!" so hörte ich an Heilig Abend eine junge, männliche Stimme, als die Leute zur Kirche kamen. Ja, ich bin Chefin und zwar für genau drei Personen aus unserer Gemeinde. Die eine ist Organistin, die andere ist Mesnerin, der dritte ist Kirchenpfleger. Für weitere zwei Mitarbeiter*innen bin ich ebenfalls Chefin. Die sind aber nicht aus unserer Gemeinde.

 

Ganz bestimmt bin ich nicht die Chefin des jungen Mannes. Sonst hätte ich ihm nämlich verboten, schon vor dem Gottesdienst so tief in die Flasche zu schauen und er hätte sich daran gehalten. Daran merkt man nämlich, ob man Chefin ist. Die Menschen tun, was man sagt.

 

Hinter der "Chefin" steckt eine Vorstellung, die seit hundert Jahren veraltet ist. Zu dieser Vorstellung gehört, dass der Pfarrer von der Kanzel herunter verkündet, wer in den Himmel kommt und wer in die Hölle (das hat meine Großmutter so erlebt). Dazu gehört, dass man als Gemeindemitglied Kadavergehorsam gegenüber Autoritäten zeigt und alles duldet oder sogar mitmacht, was "von oben" angeordnet wird. Das haben zu viele Deutsche, auch in Edelfingen, vor 80 Jahren so gemacht. 

 

Für Otto und Anna Normalchrist bin ich keine Chefin!!!! 

UNSERE KIRCHE IST DEMOKRATISCH! ICH HABE WEDER IM KIRCHENGEMEINDERAT NOCH IN DER GEMEINDE JEMANDEM ETWAS ZU BEFEHLEN!

 

"Der Kirchengemeinderat leitet zusammen mit der Pfarrerin die Gemeinde." So steht es in unserer Ordnung. "Leiten" bedeutet so etwas wie "Schilder aufstellen" oder "den Weg weisen". Es ist ein gutes Gefühl, die richtigen Schilder aufzustellen. Ob sich die Menschen danach richten, ist deren Entscheidung.

 

Der Kirchengemeinderat wird gewählt. Die nächste Wahl ist am 1. Advent dieses Jahr. Und wie vor sechs Jahren suchen wir wieder Kandidat*innen.

 

Möchten Sie mehr tun, als darüber zu jammern, wie schlimm alles ist? Möchten Sie, zumindest für Ihren Bereich und auch für Edelfingen, sich einsetzen, dass Kirche von diesem Zerrbild der "Chefin" wegkommt? Möchten Sie wertschätzenden Umgang, echte geistliche Erfahrungen, gelebte Spiritualtiät, religiöses Wissen vertiefen?

 

Dann könnte das Amt eines Kirchengemeinderates, einer Kirchengemeinderätin, etwas für Sie sein. Eine Geling-Garantie gibt es nicht. Aber das gute Gefühl, den eigenen Beitrag geleistet zu haben, das schon.

 

Gerne geben die amtierenden KGRs, oder die Pfarrerin Barbara Wirth, Auskunft.

 

Kati Barnowski-Buchhorn

Manfred Hartmann, Kirchenpfleger

Waltraud Hertlein

Patrick Kreß

Ewald Lutz, 1. Vorsitzender

Beatrice Rupp

Ursula Sann

Arnd Ulshöfer

Barbara Wirth, Pfarrerin, 2. Vorsitzende

Gleichgeschlechtliche Ehen - segnen oder nicht segnen, das ist hier die Frage

Ein Pfarrer, der die Segnung der Homo-Ehe ablehnte, kam zu Jesus und fragte „Wen segnet Gott? An wen kann ich Gottes Segen weitergeben?“
Er aber sprach zu ihm „Was steht in der Bibel? Was liest du?“
Er antwortete und sprach „Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie männlich und weiblich
. Gott segnete sie. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war tatsächlich sehr gut.
Er aber sprach zu ihm „Du hast recht geantwortet. So kannst du auch segnen.“
Er aber wollte Bestätigung und sprach zu Jesus „Also darf ich nur segnen, wenn ein Mann und eine Frau vor mir stehen?“
Da antwortete Jesus und sprach: „Es war ein frisch verheiratetes Ehepaar. Er hatte mehr weibliche Eigenschaften und er mehr männliche. Einer evangelisch, einer katholisch. Sie hatten standesamtlich geheiratet und wollten mit Gottes Segen ihr ganzes Leben zusammenbleiben. Aber sie fielen unter die Räuber. Sie hörten zu oft, dass Gott solche wie sie nicht segnen wolle. Ihre Veranlagung sei Sünde. Das traf sie tief. Sie konnten an dem, wie sie waren, nichts ändern. Einer begann zu Trinken. Der andere versuchte, sich umzubringen. Es traf sich aber, dass das der katholische Pfarrer der Gemeinde das mitbekam. Er ignorierte sie. Der bibeltreue evangelische Pfarrer der Gemeinde sah das Elend und ignorierte es ebenfalls. Eine liberale Pfarrerin, die nur zur Reha in der Stadt war, bekam es mit. Es drehte ihr das Herz um. Sie traute die beiden kirchlich und riskierte dabei ihren Beruf und ihre Pension. Sie zeigte den beiden Bibelstellen, in denen von Gottes bedingungsloser Liebe die Rede war. Sie bestärkte sie darin, sich direkt auf Gott zu verlassen. Sie organisierte Therapien für die beiden und bot ihnen an, per Skype auch weiterhin als Seelsorgerin zur Verfügung zu stehen. Wer von diesen dreien hat in Gottes Sinn gehandelt und segensreich gewirkt?“
„Er sprach: „Die sie getraut hat.“
Da sprach Jesus zu ihm: „So geh hin und tu desgleichen!“

 

Gen 1, 27-28a.31.a, neue, evangelistische Übersetzung, Frei nach Lukas 10,25-37, Übersetzung nach Martin Luther

Aufruf Kirchenwahlen 2019: Für weltoffene evangelische Landeskirchen Baden und Württemberg!

 

 

Die aktuelle politische Situation in Deutschland gibt uns Anlass zur Sorge. Wir stellen einen Rechtsruck in allen gesellschaftlichen Bereichen fest, der sich in einer Verrohung der Sprache und des gesellschaftlichen Miteinanders niederschlägt. Wir erleben eine Zunahme an rassistischen, sexistischen und antisemitischen Äußerungen, Übergriffen und Ausschreitungen – auch in unserer Region und Landeskirche.

 

Die AfD, der es um eine gesamtgesellschaftliche Werteverschiebung hin zu mehr Ausgrenzung und Nationalismus geht, ist mittlerweile in allen deutschen Landtagen vertreten. Wir befürchten, dass rechte Kräfte auch die anstehenden Kirchengemeinderats- und Synodalwahlen nutzen werden, um diese Themen in den Kirchgemeinden zu verankern. Der Ausschluss von AfD-Politiker*innen von den Podien des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dortmund sowie die Beschreibung einer Unvereinbarkeit von AfD-Parteiprogramm und evangelischem Glauben durch den Berliner Landesbischof Markus Dröge zeigen, dass innerhalb aller Kontexte von Kirche Verantwortung besteht, sich gegen menschenverachtende Ideologien zu positionieren. In diesem Sinne begrüßen wir die klare Positionierung der Badischen Landessynode, dass Personen, die „offenkundig diskriminierende, die Menschenwürde verletzende Äußerungen tätigen“, sich für kirchliche Wahlämter disqualifizieren.

 

Wir verstehen Kirche als einen Ort und eine Gemeinschaft, die im Verständnis nach Gal 3,28 darauf bedacht ist, menschliche Grenzlinien zu überwinden und jeden Menschen als vor Gott gleich wahrnimmt. Kirche in der Nachfolge Jesu Christi tritt gesellschaftlichen Hierarchien und Marginalisierungen entgegen. Jesus wandte sich den Menschen zu, von denen sich rechte Kräfte heute abwenden. Kirche soll ein Ort der Offenheit und Vielfalt bleiben und werden.

 

Darum ermutigen wir alle Menschen im Bereich der Landeskirchen Baden und Württemberg, die Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019 als Chance zu begreifen, für eine weltoffene und plurale Kirche einzutreten. Die Wahlen der Kirchengemeinderäte und der Synode sind eine Möglichkeit, dieser Position Gewicht zu verleihen. Sprechen Sie Menschen an, die sich in einem Wahlamt dafür einsetzen können, dass Kirche unterschiedlichen Menschen Raum gibt und nicht einem Ungeist der Abgrenzung folgt. Lassen Sie nicht zu, dass Ämter in der Kirche von Menschen bekleidet werden, die undemokratisches und unsolidarisches Verhalten in Kirche und Gesellschaft vorantreiben. Wir möchten ausdrücklich niemanden aus dem Raum der Kirche ausschließen. Uns geht es vielmehr darum, inhaltliche Diffamierung von Menschen und Konsequenzen daraus wie Ausgrenzung und Gewalt zu verhindern.

 

Für uns verlangt Nächstenliebe Klarheit: Klarheit für eine Kirche, die für Unterdrückte und gesellschaftlich Marginalisierte einsteht und diesem Auftrag auch kirchenpolitisch Rechnung trägt.“

 

Autor*innen und Erstunterzeichner*innen:

 

Astrid Edel (Bunt fürs Leben)

Johanna Güntter (Bunt fürs Leben)

Pfarrerin Sarah-Louise Müller (Befreiungstheologisches Netzwerk) Hans Probst (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste)

 

Sprecher*innenrat „Bündnis Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg“ (https://smex12-5-en-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.bkdmwue.de&umid=7d3a910f-994f-420b-a70b-08a03713f54c&auth=79e4bbfdf0ecabc9fc7cf967caecd7bfd2bd638b-d15942572fdb199b17db825479626614ff16a105): Pfarrerin Yasna Crüsemann, Pfarrer Albrecht Knoch Doris Daute, Herbolzheim, Landessynodale der badischen Landeskirche Dekan Markus Engelhardt, Stadtkirchenbezirk Freiburg Pfarrerin Gerlinde Feine, Stadtkirche Böblingen Bärbel Greiler-Unrath, Ev. Kirchenbezirk Nürtingen, Leiterin der Vesperkirche und Gemeindediakonin in Wendlingen am Neckar Caroline Handtmann, Karlsruhe, Lehrerin, Landessynodale der badischen Landeskirche Dekanin Anne-Kathrin Kruse, Kirchenbezirk Schwäbisch-Hall Pfarrer Jochen Kunath, Landessynodaler der badischen Landeskirche Dietrich Pilz, Vorsitzender der Stadtsynode Pforzheim Dekanin Christiane Quincke, Stadtkirchenbezirk Pforzheim Prof. Dr. Günther Rausch, Hochschullehrer (em.) an der Evangelischen Hochschule Freiburg Stefanie Rausch, Freiburg, Gemeindediakonin, Geschäftsführerin des Diakonievereins Freiburg-Südwest e.V.

Dekan Wolfgang Rüter-Ebel, Kirchenbezirk Villingen Prof. Dr. Traugott Schächtele, Prälat des Kirchenkreises Nordbaden Dorothea Schaupp, Schopfheim, Landessynodale der badischen Landeskirche Dekanin Kerstin Vogel-Hinrichs, Kirchenbezirk Degerloch Ruth Weida, Bretten, Landessynodale der badischen Landeskirche Pfarrerin Natalie Wiesner, Baden-Baden

 

Auf https://smex12-5-en-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.aufruf%2dkirchenwahl.de&umid=7d3a910f-994f-420b-a70b-08a03713f54c&auth=79e4bbfdf0ecabc9fc7cf967caecd7bfd2bd638b-ff5a36d34d3b46807e38827df19baa9bb94c030c kann der Aufruf unterzeichnet und geteilt werden.

 

 

Über uns:

Wir sind eine Gruppe junger Theolog*innen aus Baden und Württemberg, die sich in den Landeskirchen vielseitig engagieren, sei es im Pfarramt oder noch im Studium. Wir sind evangelische Theolog*innen, die aus ihrem eigenen Glauben die Verantwortung zu einem gesellschaftspolitischen Engagement wahrnehmen. Unsere theologischen Profile und lebensweltlichen Hintergründe sind durchaus divers. Uns eint die Sorge über ein Erstarken von nationalistischen und fremdenfeindlichen Stimmen, wie wir sie auch im Kontext der Landeskirchen sehen.

Unterstützt werden wir durch zahlreiche Kirchenvertreter*innen beider Landeskirchen und das „Bündnis Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg“.

Mitarbeiterfeier

Am Freitag, 11. Januar 2019, beginnt um 19 Uhr das Mitarbeiter-Fest der Kirchengemeinde. Wir feiern im Gemeindehaus.

Mitarbeiter*innen, die im letzten Jahr aufgehört haben, werden verabschiedet. Neue Mitarbeiter*innen werden begrüßt.

Bei einem guten Essen wollen wir genießen, dass Liebe durch den Magen geht, dass wir gemeinsam unterwegs sind im Auftrag des Herrn und dass das Leben schön ist.

Wer etwas zum Knabbern oder zur Unterhaltung mitbringen möchte, sei hiermit dazu ermuntert.

Weihnachten - die Entdeckung des Selbstwertes

Was will uns Gott an Weihnachten sagen?

Jeder Mensch darf sich als Gottes Kind geliebt fühlen. Das begründet unseren Selbstwert.

Selbstwert ist ein modernes Wort. Es kommt deshalb so in keiner Bibelübersetzung vor. Die Idee ist aber alt. Ein Mensch ist von Gott geschaffen. Gott ist gut. Der Mensch ist das Ebenbild Gottes. Also ist auch er gut.

Als kleine Kinder sind wir davon überzeugt. Egal was wir tun, wir werden geliebt. Erst später müssen wir Leistung bringen, um geliebt zu werden. Wir verlieren das Vertrauen, bedingungslos geliebt zu werden. Deshalb stellt Jesus uns immer wieder Kinder als Vorbild hin. (Mt 18,3, Luther-Übersetzung) Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen." (Mt 19,14 Luther-Übersetzung) Aber Jesus sprach: Lasset die Kinder und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solchen gehört das Himmelreich.
Diese kindliche Einstellung darf sich auch gerne lautstark äußern. (Matthäus 21, 15-16, Gute Nachricht) Die führenden Priester und die Gesetzeslehrer sahen die Wunder, die Jesus tat, und sie hörten, wie die Kinder im Tempel laut riefen: »Gepriesen sei der Sohn Davids!«4 Da wurden sie wütend und fragten Jesus: »Hörst du, was die da rufen?« Jesus sagte zu ihnen: »Gewiss! Habt ihr denn nie gelesen, was in den Heiligen Schriften steht: ›Du, Gott, sorgst dafür, dass die Unmündigen und die kleinen Kinder dich preisen‹?«

Wie ein Kind von seinem eigenen Wert überzeugt zu sein, weil man liebens-wert ist, das ist das Gefühl oder die Einstellung, die Jesus als die frohe Botschaft verkündet. Gott liebt dich. Kommunikationsexperte Gereon Jörn will diese Erfahrung jedem Menschen ermöglichen. Aus der Veranstaltung "Gedankentanken" kann man sich bei YouTube ein Video anschauen. https://youtu.be/cQTVxg8ybfY

Nicht nur Jesus ist Gottes Kind. Er macht nur den Anfang. Gottes Kind ist jede*r. Sonst hätte die Anrede Gottes als „Vater“ keinen Sinn.

Das ist die frohe Botschaft Jesu. Das ist das Evangelium. Es fängt an mit der Botschaft der Engel: »Groß ist von jetzt an Gottes Herrlichkeit im Himmel; denn sein Frieden ist herabgekommen auf die Erde zu den Menschen, die er erwählt hat und liebt!« (Lukas 2,14 "Gute Nachricht")

Und welche Menschen hat Gott erwählt? Welche liebt er? Auf gut deutsch: Alle. Denn Jesus sagt: Kommt alle zu mir; ich will euch die Last abnehmen!" (Matthäus 11,28b "Gute Nachricht")

Warum glauben wir das nicht? Weil wir zu wenig Selbstwertgefühl und zu viel religiöse Erziehung haben, die von der Befolgung von Regeln abhängig ist. "Ihr plagt euch mit den Geboten, die die Gesetzeslehrer euch auferlegt haben." (Matthäus 11,28a "Gute Nachricht")

Deswegen haben wir Weihnachten. Jedes Jahr aufs Neue sagt dieses Fest: Gott liebt dich. Du bist der Liebe wert. Diesen Wert kann dir kein Mensch nehmen. Den hat jeder Mensch. Dieser Wert wird nicht gesteigert, wenn du in einer Luxusvilla lebst. Dieser Wert wird nicht gemindert, wenn du nur einen Futtertrog zum Schlafen hast.

Weihnachten sagt: Du bist der Liebe wert! Das lasst uns feiern!

Adventskalender im Web

Wer einen Adventskalender im Web anschauen möchte, mit Texten und Liedern für jeden Tag, der kann auf http://www.st-wolfgang-meitingen.de/Advent.htm fündig werden.

Perikopenrevision

Über welchen Bibeltext die Pfarrerin am Sonntag predigt, welchen Wochenspruch der Pfarrer an den Anfang der Liturgie stellt, welches Lied nach der Schriftlesung gesungen wird – all dies bestimmen in der Regel nicht diejenigen, die den Gottesdienst gestalten. Bei der Auswahl dieser Texte orientieren sie sich an der jeweils gültigen Perikopenordnung (der biblische Predigttext wird auch „Perikope“ genannt). Die Tradition der Perikopenordnungen kennen wir schon aus dem vorchristlichen Synagogengottesdienst. Die entstehenden christlichen Kirchen haben diesen Brauch übernommen.

Im Laufe der Kirchengeschichte wurden die Perikopenordnungen des Öfteren verändert. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es sechs verschiedene Perikopenreihen, die jeweils mit dem ersten Advent beginnen und nacheinander an der Reihe sind. Die Reihe I umfasst Evangelientexte, die Reihe II Episteltexte (neutestamentliche Briefe), die Reihen III-VI diese und andere biblische Bücher. Ein bestimmter Bibeltext wird also nur alle sechs Jahre gepredigt.

Im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland gilt ab dem ersten Advent 2018 eine neue Perikopenordnung, die in den bisherigen Textbestand maßvoll eingreift. Die württembergische Landeskirche schließt sich zunächst für ein Jahr dieser neuen Regelung an. Vermutlich wird in diesem ersten Jahr noch erarbeitet, welche württembergischen Akzente zusätzlich gesetzt werden sollen und in welcher Form die neue Ordnung dann auch für uns gilt. Ab dem ersten Advent verändern sich also auch bei uns die Gottesdienste. Was wird anders? Worauf können wir uns freuen?

Eine große Veränderung ist die "Durchmischung" der bisherigen Predigtreihen. Es werden also nicht mehr wie bislang im ersten der sechs Jahre nur Evangelientexte gepredigt, im zweiten Jahr dann Episteltexte usw. Ein Predigtjahr wird von jetzt ab bei den Texten abwechseln: An einem Sonntag kommt ein Evangelientext an die Reihe, am nächsten ein Episteltext und dann ein alttestamentlicher Text. Es wird abwechslungsreicher. Man hat hier besonders an die Konfirmanden/innen gedacht. Während des einen Jahres, das sie häufiger in den Gottesdienst kommen, sollen sie möglichst die Vielfalt der Bibel hören.

Wer mitgerechnet hat, weiß nun, dass rund ein Drittel aller Texte aus dem Alten Testament stammen. Dafür wurde ihr Anteil verdoppelt. Im Hintergrund steht die Neuentdeckung der Bedeutung des Alten Testaments in den letzten Jahrzehnten durch die christliche Theologie. Jetzt soll im Gottesdienst verstärkt der eigenen Stimme des Alten Testaments Raum gegeben werden. Hierbei spielt auch das christliche Gespräch mit dem Judentum eine Rolle. Das Neue Testament ist im alten verankert. Ohne dieses hinge die Christusgeschichte in der Luft. Es ist nötig, um das Christuszeugnis als biblisches Gotteszeugnis zu hören.

Neu wird es auch bei den Wochenliedern. Künftig gibt es pro Sonntag zwei Wochenlieder, ein älteres und ein neueres. Dazu wird es ein neues Liederbuch geben, das das bisherige Gesangbuch ergänzt („Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder PLUS“).

An einer Stelle wird auch das Kirchenjahr neu strukturiert. Mit dem 2. Februar (Mariä Lichtmess) endet künftig fest die Epiphaniaszeit. Am 3. Februar beginnt die Vorpassionszeit. Die Sonntage nach dem 2.2. werden künftig als „5. bzw. 4. Sonntag vor der Passionszeit“ bezeichnet. Dann folgen Septuagesimä, Sexagesimä, Estomihi, Invokavit usw.

Der Zehnte Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag) hat nun zwei Ausrichtungen zur Auswahl. Entweder kann er als Gedenktag der Tempelzerstörung (liturgische Farbe: violett) oder mit der Thematik Kirche und Israel (liturgische Farbe: grün) gefeiert werden.

Wer neugierig geworden ist auf die vielen neuen Akzente, die uns in unseren Gottesdiensten erwarten, kann sich hier ausführlicher informieren: https://www.fachstelle-gottesdienst.de/gottesdienst-in-wuerttemberg/perikopenrevision-2018/

Evelina Volkmann, Fachstelle Gottesdienst 

Unsere neue Predigtreihe: "Veränderungen"

Gottesdienstreihe im Oktober

EIN LEBEN VOLLER VERÄNDERUNGEN

Tun Veränderungen uns gut?

Veränderungen sind niemals nur gut oder nur schlecht. Sie sind so oder so – anders als bisher.

Was bleibt gleich? Was sagt Gott dazu?

Veränderungen gibt es täglich. Wir wollen überlegen, in welche Richtung die Veränderungen gehen, auch mal den Blickwinkel ändern und neue Perspekiven eröffnen.

 

Sonntag,  7. Oktober, 10 Uhr

Familien-Gottesdienst in der Kirche mit Erntedank

Verantwortung tragen für die Schöpfung angesichts der Veränderungen.

Anschließend laden wir Sie ein zum Kirchenkaffee mit einem kleinen Imbiss.

 

Sonntag, 14. Oktober, 10 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl in der Kirche

In allen Veränderungen Gemeinde bleiben und neue Wege finden.

Anschließend laden wir Sie ein zum Kirchenkaffee mit einem kleinen Imbiss.

 

Sonntag, 21. Oktober Gemeinde-Abend im Gemeindehaus

JA zu Gottes Familie.

17 Uhr Gottesdienst feiern

18 Uhr gemeinsames Vesper

19 Uhr einen witzigen Film zum Thema schauen

20.30 Uhr über den Film reden

 

Kommen Sie an einem Sonntag oder an allen dreien – wir freuen uns auf Sie!

Pfarrer Reiniger verstorben

 

Im Alter von 57 Jahren starb am 17.09.2018 der frühere Pfarrer von Edelfingen, Frank Reiniger.

 

In seiner Todesanzeige werden zwei Bibelstellen zitiert:

Gott ist mein Licht und mein Heil.
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Gott ist meines Lebens Kraft.
Vor wem sollte mir grauen?
Ps 27,1f


Jesus Christus spricht:
In der Welt habt Ihr Angst,
aber seid getrost,
ich habe die Welt überwunden.
Joh 16,33

 

1.10. 1960 – 17. 9. 2018


Ein Abschied nach schwerer Krankheit, getragen in Glauben, Hoffnung und Liebe.

Auf Frank reimt sich vor allem Dank.

Gott sei Dank und den unzähligen Menschen, die sein Leben bereichert und uns auf der letzten Wegstrecke vielfältig geholfen haben.

Verena Engels-Reiniger
und seine Geschwister
Heidi, Christine, Sabine, Gabriele,
Hans-Herbert und Schwager Werner
mit Familien und Freunden


Der Trauergottesdienst ist am Samstag, 22. September um 14 Uhr in der Katharinenkirche Hayingen.
Anstelle von Blumen oder anderen Gaben wäre eine Spende für diese Kirche ganz in seinem Sinne.

Übernachtung der Kinderkirche

Von Freitag, 13. - Samstag, 14.Juli findet im Gemeindehaus eine Übernachtung der Kinderkirche statt. Zum Abschluss des Kinderkirchjahres gestalten die Mitarbeiterinnen eine kleine Freizeit mit den Kindern. ein Gottesdienst am Sonntag rundet das Kinderkirchjahr zu den Sommerferien ab.

Theobaldsfest

Unter dem Motto „Friede sei mit dir!“ feiern Edelfinger Christen ihr diesjähriges Gemeindefest. Es ist nach dem Hl. Theobald benannt, dem Schutzpatron der Theobaldsruine. Bei trockenem Wetter findet das Fest am und im Gemeindehaus statt, Alte Frankenstraße 64. Bei Regen bietet die Turn- und Festhalle Edelfingen Obdach.
Pastoralreferent Jens Jörgensmann, Pfarrerin Barbara Wirth und ein engagiertes ökumenisches Team gestalten den Familiengottesdienst. Der Posaunenchor Elpersheim bereichert den Gottesdienst mit Musik.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Mittagessen, auch vegetarisch. Kaffee und Kuchen, sowie später ein Vesper, stehen für das leibliche Wohl bereit.

Familien mit Kindern können von 13-15 Uhr den Kinderflohmarkt nutzen um einerseits Dinge zu verkaufen, die man nicht mehr braucht und andererseits Dinge einzukaufen, die die Kinder gut brauchen können.
Zeitgleich werden Spiele für Kinder angeboten.

Ab 17.30 Uhr laden wir ein zum Singen in geselliger Runde, auch Rudelsingen genannt. Wir singen was wir wollen und so lange wir Lust dazu haben.

Das Fest endet um 19 Uhr.

Beim Kinderflohmarkt dürfen auch Dinge verkauft werden, die für Erwachsene von Nutzen sind. Es gibt keine Standgebühr. Für die Kuchentheke bitten wir um Kuchenspenden.

Neuer Konfirmandenjahrgang

Am Samstag, dem 16. Juni, findet von 10-11.30 Uhr der erste Konfirmandenunterricht im Gemeindehaus statt.

Bis zu den Sommerferien wird der Konfirmandenunterricht um diese Zeit und im Gemeindehaus stattfinden.

In den Ferien findet kein Konfirmandenunterricht statt.

Es ist noch offen, ob es nach den Ferien zu einer Zusammenarbeit mit Pfarrer Rampmeier und seinen Konfirmand*innen kommen wird.

Die Vorstellung der Konfirmanden im Gottesdienst ist am 1. Juli. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Die Namen der Konfirmanden werden genannt. Sie bekommen eine Bibel als Geschenk der Gemeinde überreicht.

Der Abend zur Vorbereitung der Konfirmation ist am Dienstag, 12. März 2019.

Die Freizeit mit den Konfirmand*innen ist als Pilgerfreizeit nach St. Wendel zum Stein geplant. Von Freitag, 5. bis Sonntag 7. April 2019 werden sie unterwegs sein.

Die Konfirmation findet in Edelfingen am Sonntag Rogate statt. Er fällt im Jahr 2019 auf den 26. Mai.

 

 

Allianz-Gebetswoche

Zur Allianz-Gebetswoche sind alle Christen herzlich eingeladen. Die Allianz besteht aus verschiedensten christlichen Gruppierungen, wie Sie bei den Veranstaltungen sehen können. Die Einheit in Christus lässt sich an den verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Vortragenden erleben.

 

 

Sonntag, 14.1., 19.30 Uhr      Abraham - Glaube setzt in  Bewegung, (Hebräer 11, 8-10;  13-14)EFG Baptisten, Mittelstandszentrum,  Johann-Hammer-Str.  24,  Bad MGH                   Michael Steinkamp

Dienstag, 16.1. 19.30 Uhr, Ruth - In der Fremde Heimat finden (Ruth 1) Christen in Aktion Taubertal, Rathausstraße  2, Lauda,        Marianne Stapfer

Mittwoch, 17.1., 19.30 Uhr    Daniel - In Verfolgung standhaft bleiben  (Daniel 3), Liebenzeller Gemeinschaft Unterer Graben 6-8, Bad  MGH                  Bernd Rampmeier

Donnerstag, 18.1., 19.30 Uhr Jona - Gott will alle (Jona 1+3)                                                       Ev. Gemeindehaus Edelfingen Alte  Frankenstr.  46, Edelfingen Gerhard Schilling

Freitag, 19.1. 19.30 Uhr         Paulus - Das Ziel im  Auge behalten, (Philipper  1, 21-26)       Ev. Gemeindehaus Neunkirchen Hans-Konrad-Geyer-Platz  11, MGH    Claus Rapp

Samstag, 20.1., 19.30 Uhr      JUGEND-GOTTESDIENST  Bartimäus – Außenseiter in  Bewegung Familienkirche Volksmission Am Bahnhof 3,  Weikersheim  Martin Huß

Sonntag, 21.1., 10.00 Uhr      ABSCHLUSS-GOTTESDIENST,  Jesus - Der Abgelehnte wird zum Versöhner (Johannes 1,  14)                                                                                           Familienkirche Volksmission Am Bahnhof 3,  Weikersheim      Eduard Neufeld

 

 

Weihnachtliches Konzert

Text aus den Fränkischen Nachrichten vom 20.12. 2017, verfasst von Werner Mies

Edelfingen.Eine begeisternde Weihnachtsshow bot die von Alexa Hurka in Edelfingen neu gegründete Musicalgruppe „Perform-Yourstyle“ am Sonntagabend in der evangelischen Kirche.

Verstärkt wurde die junge Künstlergruppe durch Gäste aus Groß-Gerau von der dortigen „Stage Factory“, bei der Alexa Hurka (Rockstroh) vor ihrem Umzug nach Edelfingen künstlerisch gearbeitet hat.

Eine Show in einer Kirche und auch noch zum Weihnachtsfest, das ohnehin mit vielen Traditionen verhaftet ist: Passt das?, werden sich viele gefragt haben, die sich durch die Bekanntmachung der Veranstaltung angesprochen gefühlt haben.

Die Besucher der Vorstellung wurden nicht enttäuscht und konnten eine andere Art Weihnachtsstimmung erleben, verbreitet durch eine Mischung moderner Songs aus Musicals sowie durch englisch- und deutschsprachigen Weihnachtsliedern. Kurzum: Alexa Hurka und ihrem Team ist es gelungen, die Besucher in der vollbesetzten Kirche zu begeistern.

Ein wichtiger Teil der Show waren neben dem Gesang, dessen musikalischen Background Tonmeister Kris Braun lieferte, die vorgetragenen weihnachtlichen Texte und die tänzerischen Darbietungen.

Eine besondere Atmosphäre schafften die bunten Lichteffekte, mit denen der Kirchenraum ausgestrahlt war. Schon zu Beginn der Veranstaltung, die charmant von Amelie Riegel moderiert wurde, staunten die Zuhörer über die stimmliche Qualität des Duettes Alexa Hurka und Ortspfarrerin Barbara Wirth beim gesanglich nicht einfachen Weihnachtslied „Maria durch den Dornwald ging“.

Die Engelsgeschichte wurde von Kim Klippel vorgetragen und musikalisch von Sophie Meissner mit dem E-Piano untermalt. Sie begleitete auch Jule Ries beim Lied „Gold aus den Sternen“ aus dem Musical „Mozart“, das von der jungen Sängerin perfekt interpretiert wurde.

Beifall gab es auch für Alexa Hurka nach ihrem virtuosen Vortrag von „Gesu Bambino“, bei dem sie von Sven Geier an der Orgel begleitet wurde. Sie sang auch als Duett-Partnerin mit Lara Fenner das bekannte „Oh holy night“, in dem das Geschehen der Heiligen Nacht auf Englisch beschrieben wird. Beide ernteten für ihren wunderschönen Gesang einen kräftigen Beifall des beeindruckten Publikums.

Lied tänzerisch umgesetzt

Begleitend zum Solo von Lara Fenner mit dem Lied „Es war einmal im Dezember“ setzte eine Gruppe den Liedtext tänzerisch um. Sehr viel Mühe hatte die Gruppe für die wechselnde Garderobe der jungen Künstlerinnen aufgewendet, was zum stimmigen Gesamtbild der Show beitrug. Erfrischend war die kurzweilige Showeinlage mit der kleinen Aaliah, die partout nicht verstehen wollte, dass sie mit ihrem Auftritt erst im nächsten Jahr dran war. Dann sang Kai Winter aus Groß-Gerau mit seiner kräftigen Tenorstimme de rhythmischen Weihnachtssong „Little Drummer Boy“. Er ist seit seiner Mitwirkung als Graf Gottfried von Hohenlohe in der Theobaldsage in Edelfingen kein Unbekannter mehr. Auch er erntete herzlichen Beifall.

Beim Duett von Kai Winter und Alexa Hurka mit dem weltbekannten „White Christmas“ geizten die Zuhörer in den dicht besetzten Kirchenbänken nicht mit Beifall. Es folgten der Song „Evermore“ aus „Die Schöne und das Biest“, vorgetragen von Kai Winter. Mit tänzerischer Begleitung einer Formation der Musicalgruppe trug Alexa Hurka danach „Hijo de Luna“ vor. Im Duett mit Jule Ries unter Orgelbegleitung sang sie den Segen „Abends, wenn wir schlafen gehen…“. Abgerundet wurde die weihnachtliche Show durch die zwei Gesangsbeiträge „Jingle bells“ und „Wir wünschen eine frohe Weihnacht“ des örtlichen Projektchores „Just Together“ unter der Leitung von Peter Ruppert.

Bevor Alexa Hurka ihre vor rund sechs Monaten gegründete Musicalgruppe vorstellte, zeigte diese ihr Talent mit dem kleinen Schauspiel „Die Engel, die nicht mehr singen wollten“. Mit dem mit den Gästen gemeinsam gesungenen Weihnachtslied „Stille Nacht“ endete die stimmungsvolle Weihnachtsshow, bei der die jungen Künstler vom begeisterten Publikum durchwegs mit reichlichem Beifall belohnt wurden. WM

Jahresabschluss 2016

Der Jahresabschluss 2016 wird vom 19. bis 27. 10. aufgelegt. Interessierte Gemeindemitglieder können ihn bei Manfred Hartmann, Schrännlesweg 14, zu den üblichen Zeiten einsehen.

Reformation für Kinder

Am Freitag, 20. Oktober, findet ein Nachmittag für Kinder statt. Das Thema ist die Reformation. Sarah Stenzel und Lisa Ehrlich haben ein interessantes Programm vorbereitet, das dieses packende Thema Kindern nahebringt.

 

 

 

 Liebe Kinder, Liebe Eltern,

anlässlich des Reformations-Jubiläums laden wir alle Kinder ab 4 Jahren (je nach Einschätzung der Eltern) zum Luther-Nachmittag ein. Gemeinsam mit euch wollen wir rund ums Thema Martin Luther Erzählen, Singen, Spielen und Basteln.

Der Luther-Nachmittag findet statt
    …am Freitag, den 20. Oktober 2017
    …von 14.30 Uhr bis etwa 17.30 Uhr
    …im evangelischen Gemeindehaus in Edelfingen

Bitte mitbringen: Sitzkissen, Teller, Trinkbecher, Stifte, Klebstift, Schere

Zur Vorbereitung des Nachmittages benötigen wir eine Anmeldung. Bitte werft die Anmeldung im unteren Abschnitt bis spätestens Freitag, den 06. Oktober in den Briefkasten des Pfarramts, Alte Schulstraße 1 oder bei Sarah Stenzel, Zum Bandhaus 10, ein. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch per E-Mail an: sarah.stenzel92@gmx.de, anmelden.

Viele Grüße von  Sarah Stenzel und Franziska Walter
 

 

 

 

 

Unsere Kirche könnte eine "Matthäus-Kirche sein"

Seit rund 800 Jahren steht eine Kirche in Edelfingen - keine Urkunde nennt für sie einen Namen. Jetzt gab Pfarrerin Barbara Wirth bekannt, es handle sich vermutlich um eine Matthäus-Kirche.

„Ein Geheimnis wird enthüllt“, so war der Gottesdienst angekündigt worden. Entsprechend gespannt lauschten die Besucher der Predigt ihrer Pfarrerin. Die informierte sie zunächst darüber, jede alte Kirche müsse einen Namen haben, sie sei „einem Heiligen oder Engel geweiht“ - das so genannte „Patrozinium“. Dieser Name gebe auch der kirchlichen Gemeinschaft ein Motto für ihr Zusammenleben. In Edelfingen sei dieser Name verloren gegangen. Auf Anfrage habe das Landesarchiv in Stuttgart mitgeteilt, es gebe keine Dokumente, die den Namen erwähnten.

An dem bei der letzten Renovierung in der alten Kirchenwand entdeckten romanischen Fenster könne man, so Barbara Wirth, das Alter des ursprünglichen und mehrfach erweiterten Gebäudes erkennen. Dieses Fenster stammt nach der Schätzung von Oberkonservator Dr. Norbert Bongartz „aus dem späten 12. oder 13. Jahrhundert“. Im Jahr 1220 wird in einer Urkunde des Klosters Schöntal ein „Wernherus decanus de Otilfingen“ genannt. Das Gotteshaus selber findet allerdings erst in Akten der Hohenloher Herrschaft aus dem 17. Jahrhundert schriftliche Erwähnung.

Beim Kirchbau im Mittelalter, so die Pfarrerin, habe man das Gotteshaus grundsätzlich „geostet“, also den Chor nach Osten ausgerichtet. Allerdings, das habe sie von einem fachkundigen Architekten erfahren, gebe es da feine Unterschiede, die eine Zuordnung der jeweiligen Kirche zum Namensgeber erlaubten. Der Baumeister habe nämlich genau am Namenstag des jeweiligen Heiligen am Bauplatz der Kirche den Sonnenaufgang beobachtet und dementsprechend die Richtung des Baus festgelegt. An jedem Tag ändere sich aber die Uhrzeit des Aufgangs und damit auch die Richtung, wo man die Sonne zuerst sehe. So sei eine Kirche nur am Morgen der Tag- und Nachtgleiche am 21. März oder 21. September ganz genau „geostet“. Wie sie, so die Pfarrerin, erfahren habe, komme das nicht so häufig vor.

Welche Überraschung: Auf Edelfingen trifft das zu, ihre Richtung geht ganz genau nach Osten. Damit, so Barbara Wirth, müsse die Kirche einem Heiligen geweiht sein, dessen Namenstag auf den 21. September falle. Für sie sei dabei am wahrscheinlichsten ein Patrozinium des Evangelisten Matthäus und „mit Matthäus haben sich unsere Vorfahren auf ein Fundament des christlichen Glaubens festgelegt“. Er habe damals als der verlässlichste der Evangelisten gegolten. Das bedeute: „Martin Luthers Prinzip ‚Sola scriptura‘ (Es gilt nur die Bibel) ist in unserer Kirche eingebaut“. Für sie als Edelfinger Pfarrerin sei es ein „sehr schöner Gedanke, dass unsere Kirche eine Matthäuskirche sein könnte“.

Erntedank

Zum Gottesdienst an Erntedank bitten wir wieder um Sachspenden aus dem Garten oder vom Acker. Wir gestalten damit den Erntedankaltar. Sie können am Samstag, 30. September bis um 11 Uhr an der Kirche abgegeben werden.

Nach der Feier werden die Spenden an Bedürftige weitergegeben. Wie im letzten Jahr ist das die Tafel in Bad Mergentheim.

Am 1. Oktober bedanken wir uns bei Gott, dass er etwas wachsen lässt, dass wir und alle anderen Lebewesen auf dieser Erde satt werden. Der Familiengottesdienst beginnt um 10 Uhr. Obwohl am Monatsanfang ist er ohne Abendmahl aber mit Erntedankquizz. Die musikalische Gestaltung liegt bei Susanne und Ulrich Nerger.

Konfirmandenunterricht

Der Konfirmandenunterricht für die Konfirmation am 6. Mai 2018 hat begonnen. 

Emely Lerke, Keno Nitsche, Susi Götz, Tamara Lindner, Liana Deis und Felix Vogt haben sich zum Unterricht angemeldet.

Zusammen mit Pfarrer Bernd Rampmeier und den Althäuser und Neunkirchener Konfirmandinnen und Konfirmanden werden wir den Unterricht haben. Er findet monatlich abwechselnd in den Gemeindehäusern in Edelfingen, Althausen und Neunkirchen statt. Wo es ist, kann man im Gemeindekalender sehen. Uhrzeit ist immer mittwochs von 14.30Uhr bis 16 Uhr.

Konfirmation 2018

Betrifft  alle Schülerinnen und Schüler,
die sich im Jahr 2018 in Edelfingen konfirmieren oder taufen lassen wollen,
und deren Eltern

 

Du bist Edelfinger oder Edelfingerin, ungefähr 13 Jahre alt und überlegst dir, ob du dich konfirmieren lassen willst? Vielleicht bist du nicht getauft und möchtest getauft werden?

Beides kann im nächsten Jahr am 6. Mai stattfinden!

Du bist deshalb mit Deinen Eltern herzlich zu einem Informationsabend eingeladen. Er findet am Dienstag, den 20. Juni 2017 um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Edelfingen (Alte Frankenstr. 64) statt.

Es werden der Konfirmandenunterricht und die Konfirmation besprochen. Du kannst Fragen stellen, Wünsche äußern und Dich schon verbindlich (gültig) zur Konfirmation anmelden. Wenn du am 6. Mai 2018 14 Jahre  oder älter bist, kannst du selbst unterschreiben. Mit 14 ist man religionsmündig und braucht in der Hinsicht die Erlaubnis der Eltern nicht mehr.

Der erste Konfirmandenunterricht ist am Mittwoch, 28. Juni um 14.30 Uhr oder am Donnerstag, 29. Juni um 16 Uhr. Die genauen Anfangszeiten werden am Informationsabend besprochen.

Spiritualität +

 

 

Sie spüren Gott in Ihrem Leben?
Sie interessieren sich, wie andere Gott spüren?
Sie möchten neue Impulse für Ihr Leben?
Sie sind bereit, gewohnte Deutungen in Frage zu stellen?
Sie möchten sich darüber austauschen?

Sachlich, wertschätzend, offen, achtsam, biblisch.

 

 

Unter dem Titel Spiritualität + finden drei Workshops statt. 

Immer geht es um Spiritualität plus ein weiteres Thema unter dem Gesichtspunkt der Spiritualität. 

Unter dem Begriff versteht man ein frommes Empfinden. Es ist nicht an eine bestimmte Religion oder Weltanschauung geknüpft. Das Wahrnehmen von heiligen Momenten und auch die Sehnsucht danach, liegt wohl in jedem Menschen. Wie man die Nähe zu Gott suchen und finden und fühlen kann wird in jeder Veranstaltung beleuchtet.

Pfarrerin Wirth wird in ihren Vorträgen von einer christlichen Spiritualität ausgehend, eine informative Einleitung zum Thema geben. Sie geht logisch vor und hält sich dabei an Paulus' Anweisung "Prüft alles und das Gute behaltet".

Anschließend werden Übungen angeboten, um Erfahrungen zum Thema machen zu können und es zu vertiefen.

Ein Austausch über Gedanken, Erfahrungen und Gefühlen zum Thema, zuerst in Kleingruppen, dann im Plenum, rundet den Abend ab.

 

Alle Veranstaltungen von Spiritualität + finden im Evang. Gemeindehaus Edelfingen um 19.30 Uhr statt. Geplantes Ende 21 Uhr.

 

07. März         + frommes Essen
Religiöse Essensvorschriften, Fasten, Hostien, „gesunde“ Ernährung, Weihwasser.

21. März         + Heilige Orte
Was macht einen Ort heilig? Heilige Zeiten im Leben und im Jahr, Wasseradern, Feldlinien.

04. April          +Sonnenuntergang
Einheitserlebnis mit Gott in der Natur, Kraft der Bäume, Naturheilkunde, Homöopathie.

 

 

Lasst uns singen!

Zu Kantate 2017, dem 14. Mai, findet ein Sing-Gottesdienst mit einem Projektchor statt. 

Die erste Probe ist am 31. März um 19.30 Uhr in der Kirche.

Es wird gesungen, weil Singen Spaß macht. Die Liedauswahl wird sehr vielfältig sein, ruhiges und mitreißendes, alt und neu, deutsch und andere Sprachen.  Singen ist ein wesentlicher Bestandteil des Gottesdienstes, der an diesem Sonntag ganz im Mittelpunkt stehen soll. Kantate bedeutet: Singen!

Viktoria Holzhofer wird an sechs Abenden vorher proben, jeweils Freitag von 19.30 Uhr bis 21 Uhr. Die Proben finden in der Kirche, Alte Schulstr. 5, statt. Wer Lust am Singen hat ist herzlich willkommen.

 

 

Termine im Überblick

1.    Probe: 31. März

2.   Probe: 7. April

3.   Probe: 21. April

4.   Probe: 28. April

5.   Probe: 5. Mai

6.   Probe: 12. Mai

Alle Proben von 19.30 – 21.00 Uhr.

Alle Proben in der Kirche, Alte Schulstraße 5, Edelfingen.

Wenn nötig könnte am Samstag, 13. Mai noch eine Sonderprobe vereinbart werden.

Aufführung am 14. Mai, 10 Uhr in der Kirche im Gottesdienst.

 

 

Vorbereitung des Weltgebetstages

Am Mittwoch, dem 1. Februar treffen sich um 17 Uhr alle im Gemeindehaus, die den Weltgebetstag vorbereiten wollen. Wer bisher noch nicht dabei war - bei der Vorbereitung - aber gerne mitmachen würde, ist herzlich willkommen.

Das Team freut sich über Verstärkung.

Das Weihnachtsspiel unserer Kinderkirche

Dieses Krippenspiel haben die Kinder unserer Kinderkirche am Heiligen Abend 2016 aufgeführt. Sie können die CD mit mehr als 30 Bildern von diesem Spiel im Pfarramt bestellen.

Bitte werfen Sie dazu den Unkostenbeitrag von 1 Euro in einem mit Ihren Namen beschrifteten Umschlag in den Briefkasten am Pfarrhaus oder geben Sie ihn in der Kinderkirche ab.

 

 

Weihnachten in unserer Kirche

So schön erstrahlte unser Christbaum - daneben die große Krippe, eine Eigenarbeit von Edelfingern.

Unsere Konfirmanden für die Konfirmation 2017

Die Konfirmandinnen im Jahr 2017 sind, von links nach rechts, Laura Lühder, Lilli Schewe, Annika Kraus, Sophia Schenk und Jule Ulshöfer. Annika und Sophia kommen aus Unterbalbach.

Rückblick und Ausblick

Jahresrückblick
und Ausblick November 2016

 

Liebe Edelfinger,

 

zum ersten Dezember 2015 hatten wir große personelle Veränderungen in der Gemeinde. Da Helma Lutz gekündigt hatte, brauchten wir Ersatz. Diese Kündigung kam überraschend, da wir ja noch nicht so lange das 25-jährige Dienstjubiläum gefeiert hatten. Sie war aber durch eine gesundheitliche Verschlechterung nötig geworden. Wir sind froh, dass Helma Lutz sich wieder erholt hat.

Den Mesnerdienst übernimmt seither unser Mesnerteam. Wir, der Kirchengemeinderat und die Pfarrerin, waren sehr froh, mit Edeltraud Knoll und Arkadi Will ein Team gefunden zu haben.

Frau Knoll war schon in ihrer Heimatgemeinde Neusitz in einem Mesnerteam. Seit einigen Jahren ist sie Edelfingerin. Sie bereichert unsere Kirche mit ihrem profunden Wissen über das Kirchenjahr. Auch hat sie keine Scheu, Neues auszuprobieren und die Kirche zum Beispiel mit Efeu in den Fensternischen, zu verschönern.

Arkadi Will, gelernter Großhandelskaufmann, hat in diesem Sommer sein Studium der Sozialwissenschaften abgeschlossen. Er hat seine Liebe zur Kirche entdeckt und fährt für seine Dienste von Tauberbischofsheim zu uns nach Edelfingen. Er übernimmt die groben Putzarbeiten und alles, was mit Technik zu tun hat. Die beiden Mesner ergänzen sich sehr gut. Sie wechseln sich bei der Begleitung der Gottesdienste ab. Wer welchen Gottesdienst übernimmt, entscheiden sie selbst.

Das Hausmeisteramt im Gemeindehaus hat Katharina Hallmen inne. Sie ist vor kurzem von Edelfingen nach Bad Mergentheim gezogen und pflegt, unterstützt von ihrem Mann, nun unser Gemeindehaus.

 

Im April pilgerten unsere Konfirmanden zusammen mit der Pfarrerin nach Dörzbach zur Kapelle St. Wendel am Stein. Mit dabei waren auch zwei Konfirmandinnen aus Althausen. In diesem Jahr hatten mehrere Konfirmanden Probleme mit den Füßen und wir mussten uns streckenweise von Eltern fahren lassen. Am Freitag war der Start mit einem Pilgersegen in unserer Kirche. Wir übernachteten in Neunkirchen und Hollenbach und die Konfirmanden kochten gemeinsam. Am Sonntag wurde der Pilgerweg mit einem Segen in der St. Wendelskapelle abgeschlossen. Die Konfirmation fand am 8. Mai statt.

 

Bei unserem ökumenischen Theobaldsfest am 19.06., war dieses Jahr erstmals die Glaubensgeneration mit dabei. Das ist eine Gemeinde mit russischen Wurzeln, mit Hauptsitz in Heilbronn. Sie treffen sich regelmäßig auch bei uns im Gemeindehaus und haben die Kinderbetreuung beim Fest übernommen. Wieder hat ein Team die Arbeit gemeistert. Von katholischer Seite hat sich Su-sanne Müller um unser leibliches Wohl be-müht, von evangelischer Seite waren Waltraud Hertlein, Patrick Kreß und Arnd Ulshöfer ver-antwortlich tätig. Der Gottesdienst wurde wie-der von einem ökumenischen Team um Pas-toralreferentin Cornelia Reus und mir, gestal-tet. Wir hatten das Motto „mit Gottes Augen sehen“. Auch hier war die Glaubensgeneration aktiv mit dabei. Ein Mann berichtete, wie er von seiner Streit- und Drogensucht durch Gottes Hilfe befreit worden war. Hans-Ulrich Nerger begleitete uns zu den Liedern. Durch die gemeinsame Arbeit konnten ca. 500€ für das Gemeindehaus erwirtschaftet werden. Einzelne Kirchengemeinderäte zeigten sich enttäuscht über dieses Ergebnis. Andere meinten, wir machten das für die Gemeinde, da brauche es keinen finanziellen „Erfolg“.

 

Die Meditationsgruppe besteht weiterhin. Je-den letzten Freitag im Monat von 19 -20 Uhr trifft man sich im Gemeindehaus zum Meditie-ren oder Stillem Gebet. Diese Gruppe ist für alle offen.

 

Auch in diesem Jahr hat sich der Senioren-kreis wieder großer Beliebtheit erfreut. Das Jahr 2015 wurde mit einer stimmungsvollen Adventsfeier beschlossen, zu der wieder Frau Cevahir mit großzügigen Spenden beigetragen hatte. Dieses Jahr ging es unter anderem um Alte Namen aus Edelfingen, die Kunst, zufrieden alt zu werden, Deutscher Orden oder Pflanzen der Bibel. Auch einen Ausflug nach Wertheim unternahmen die Senioren. Beim Grillfest ließen sie sich verwöhnen. Im November geht es um die Jagd. Diese und andere interessante Themen bereicherten das Jahr 2016.

Ein herzlicher Dank an das Vorbereitungsteam, das mit viel Liebe und Zeit alles das möglich gemacht hat.

 

Die Kinderkirche wird seit den Sommerferien allein von Sarah Stenzel geleitet. Sie ist nach ihrem Studium nach Edelfingen zurückgekehrt. Es ist eine große Aufgabe, jeden Sonntag allein verantwortlich zu sein. Die Anzahl der Kinderkirchkinder ist nicht vorherzusehen. Mal kommt nur ein Kind, mal sind es zwölf. Mal sind alle Altersstufen von 4 bis 14 vertreten, mal sind es nur 5 bis 6-jährige. Es ist sehr anspruchsvoll, darauf spontan eingehen zu können. Sarah Stenzel meistert dies hervorragend. Unterstützt wird Frau Stenzel von zwei oder drei Konfirmandinnen, die manchmal, wenn ihre anderen Verpflichtungen ihnen Zeit lassen, mit dabei sind. Das wird von Woche zu Woche neu ausgemacht.

 

Die Bibelstunden, organisiert und geleitet von den Altpietisten, stehen allen Interessierten offen. Jeden Donnerstag, außer am ersten Donnerstag im Monat, trifft man sich um 20 Uhr im Gemeindehaus um miteinander zu singen, zu beten und natürlich Gottes Wort zu hören. Neue Gesichter werden herzlich willkommen geheißen.
An den Heimattagen Bad Mergentheim war auch in Edelfingen viel los. Kirchlicherseits fand am 24. Juli 2016 ein Gospelgottesdienst mit dem Spontanchor aus Boxberg, unter der Leitung von Stefan Rauch, statt.

 

Im Oktober hatten wir eine Gottesdienstreihe von drei Gottesdiensten. leben - suchen - finden: Die Heimat, Religion und Gemeinschaft. Das Thema „Heimat“ wurde in den Erntedankgottesdienst mit integriert. „Religion“ bekam einen Gottesdienst und der „Gemeinschaft“ wurde ein ganzer Abend gewidmet. Es begann mit einem Gottesdienst im Gemeindehaus um 17 Uhr. Daran schloss sich ein gemeinsames Essen an. Zum Abschluss des Abends sah man einen vergnüglichen Film „Wer hat Angst vorm weißen Mann“. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass man das im nächsten Jahr wiederholen sollte. Es war sehr schön gewesen, auf diese Art beisammen zu sein.

 

Das Reformationsjahr 2017 hat mit dem Reformationsfest 2016 begonnen. In Kirche und Gemeindehaus finden Sie dazu Veranstaltungsprogramme ausliegen.

Es gibt eine revidierte Lutherübersetzung der Bibel. Wir haben eine solche Bibel als Altarbibel von der Landeskirche geschenkt bekommen. Am 1. Advent wird sie das erste Mal im Gottesdienst benutzt werden. Die alte Altarbibel aus dem Jahr 1933 wird ins Pfarramt „umziehen“.
Im nächsten Jahr haben wir für den Gottesdienst am Sonntag Kantate, 14. Mai, einen Projektchor ins Auge gefasst. „Kantate“ heißt „Lasst uns singen“. Und das soll auch fleißig getan werden. Eine bunte Mischung aus alten und neuen, fröhlichen und ernsten, schwungvollen und getragenen Liedern wird erklingen. Die erste Probe soll am 31. März um 19.30 Uhr in der Kirche sein. Der Chor probt immer in der (beheizten) Kirche, dann ist man die Kirche zur Aufführung schon gewohnt. Frau Holzhofer aus Unterbalbach wird den Chor leiten.

 

Die Konfirmation ist 2017 eine Woche nach Kantate, am 21. Mai.

 

In der Fastenzeit werde ich drei Workshops zum Thema „Spiritualität +“ anbieten. Jeweils abends von 19.30 – 21.00 Uhr geht es um Spiritualität plus ein weiteres Thema. Der Kirchengemeinderat hat sich für die Themen „frommes Essen“, „Sonnenuntergang und Naturerleben“ sowie „heilige Orte“ entschieden.

 

Es grüßt Sie alle herzlich

Ihre Pfarrerin Barbara Wirth