Immer wieder gibt es etwas Neues in unserer Kirchengemeinde - Sie finden es auf dieser Seite!

Jesus: In der Welt habt ihr Angst. Seid getrost. Ich habe die Welt überwunden. Joh 6, 33b

Maßnahmen wegen Corona

Diese Maßnahmen gelten bis einschließlich 14.6. Die Landesregierung hat zugesichert, dass die Regelung für die Kirchen an die für die Schulen angeglichen wird. Heute (3.4.) geht man davon aus, dass die Schulen ab dem 19.4. wieder offen sind.

 

Gottesdienste fallen aus.
ein Vorschlag für eine häusliche Andacht mit dem jeweils aktuellen Predigttext finden Sie unter "unsere Gottesdienste" und ausgedruckt in der Kirche.

 

Alle anderen Angebote der Gemeinde fallen aus.

 

Das Gemeindehaus ist geschlossen.

 

Das Pfarramt ist besetzt. Wegen der Ansteckkungsgefahr kontaktieren Sie es vorzugsweise per Telefon oder per Email.

Pfarrerin Barbara Wirth kommt zu seelsorgerlichen Gesprächen oder zum Hausabendmahl, wenn man sie ruft. Genieren Sie sich nicht, anzurufen! Die erforderlichen hygienischen Maßnahmen abzusprechen ist zwar ungewohnt, aber sinnvoll.

 

Beten Sie zum Läuten der Glocken.
Abendgebete um 19 Uhr mit Singen von "Der Mond ist aufgegangen" und um 19.30 Uhr mit Gebeten.
In der Kirche finden Sie die Gebete ausgedruckt.
Unter der Rubrik "Unsere Gottesdienste" stehen ausführliche Infos zu diesem neuen Angebot der Gemeinde. Für jeden Tag finden Sie hier Anregungen zum Beten während die Glocken läuten.

 

Gottesdienste sind gestrichen. Wir beten weiter 

Für die Feiertage zu Ostern sind die Texte, die in der Kirche gelesen werden, hier aufgelistet. Zu den angegebenen Zeiten läuten die Glocken. Pfarrerin Barbara Wirth liest in der Zeit die Texte in der Kirche. Bis zu zehn Einzelpersonen dürfen sich zum Gebet in der Kirche aufhalten. Wer sich vor der Kirche aufhält, beachtet den nötigen Abstand.
Für die Ostertage in der Coronakrise hat die Landeskirche erlaubt, dass in den Familien Abendmahl gefeiert werden kann. Eine Andacht dazu finden Sie unter "Hausabendmahl in der Karwoche".

Gründonnerstag
Glocken läuten wie werktags. Um 19.30 Uhr liest Pfarrerin Barbara Wirth die Texte in der Kirche.
Tagesspruch Ps 111,4: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr.
Predigttext: Hebr 2,10-18

Karfreitag
Glocken läuten um 15 Uhr.
Tagesspruch: Joh 3,16: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Predigttext: Jes (52,13-15); 53,1-12
Besondere Aktion: Karfreitagsfeuer
Zur Todesstunde Jesu, 15.00 Uhr, brennt ein Feuer vor der Kirche. In diesem Feuer kann man sein altes Ego sterben lassen. Man schreibt auf einen Zettel, was sterben soll und eine Bitte um Vergebung, z.B. "Gott, lass meine Wut auf den Nachbarn sterben, der die Blätter seines Baumes liegen lässt. Lass den Gedanken sterben, dass ich seinen Dreck wegputzen muss. Gott, vergib ihm. Gott, vergib mir." Diesen Zettel verbrennt man im Feuer. Um 16 Uhr werden alle Feuer gelöscht. Die Kerzen in der Kirche werden ausgeblasen. Das Feuer vor der Kirche gelöscht.
Die Glocken werden bis zum Ostersonntag, 10 Uhr, nicht läuten.

Ostersonntag
Besondere Aktion: Osterfeuer zum Sonnenaufgang
Von 6.30 – 7.30 Uhr brennt vor der Kirche ein Feuer. Jede*r, der/die kommt, kann seine mitgebrachte Osterkerze daran anzünden. Man grüßt sich mit dem Gruß "Christus ist auferstanden" und antwortet darauf mit "Er ist wahrhaftig auferstanden."
Glocken läuten um 10 Uhr.
Wochenspruch: Offb 1,18: Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Predigttext: 1. Kor 15,19-28

Ostermontag Wochenspruch: Offb 1,18: Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Predigttext: Apg 10,34a.36-43 

 

 

Das Immunsystem fit machen ist, zusammen mit der Vermeidung von Ansteckung, die beste Maßnahme gegen Corona

Ausgedruckt in der Kirche ausgelegt.

 

Es ist sinnvoll, sich vor Ansteckung zu schützen, und das Risiko dazu, zu verringern. Hierzu bekommen wir alle ausführliche Informationen. Trotzdem ist viel falsches Wissen zu hören. Die vielen unterschiedlichen Meinungen verbunden mit der Angst vor Ansteckkung verunsichern manche Menschen sehr.

Aus dem Wissen einer Krankenschwester heraus, biete ich Ihnen grundlegende Fakten. Anhand dieser Fakten können Sie erkennen, ob das, was Ihnen jemand sagt, aus der Aufregung oder aus der Vernunft geboren ist.

Es ist gut, die Begriffe auseinander zu halten.

Immunsystem: Eine Vielzahl von Organen und Vorgängen in unserem Körper, das eingedrungene Krankheitserreger wirksam bekämpfen kann. Das Immunsystem kann durch unser Verhalten gestärkt oder geschwächt werden. Die Wahrscheinlichkeit, gesund zu bleiben steigt, wenn man nur wenigen Keimen ausgesetzt ist.

Keime/Krankheitserreger: Alle Kleinorganismen, die Mensch, Tier oder Pflanze krank machen können. Dazu gehören Viren, Bakterien und Pilze.

Bakterien: kleine Lebewesen. Sie können mit Antibiotika bekämpft werden. Das Immunsystem entsorgt sie. Anti-bio-tika sind Gegen-Leben-Mittel.

Viren: Viren "leben" nicht, können sich aber vermehren. Sie bestehen aus Genmaterial, das sich in Zellen eines Wirtskörpers einnisten kann. Wie ein Kuckuck, der die Jungen des Vogels, der ihn ausgebrütet hat, aus dem Nest wirft, so deaktivieren Viren die DNA der Wirtszelle, um sich selbst zu vermehren. Da die Viren nicht "leben" können sie mit Anti-bio-tika nicht bekämpft werden.

Immunität: Wer immun gegen ein bestimmtes Virus ist, wird nicht mehr krank.
Um die Immunität zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Krank und wieder gesund werden.
2. Sich impfen lassen.
Das Prinzip ist dasselbe. Das Immunsystem bildet Antikörper. Kommt der Mensch mit fitten Viren in Kontakt, stehen sie einem noch fitteren Immunsystem gegenüber. Bevor die Viren sich vermehren können, sind sie schon abgebaut. Das Immunsystem hat ein "Gedächtnis" für Keime. Bei alten Bekannten ist die Immunabwehr sofort präsent und führt sie ab. Deswegen müssen Keime ständig mutieren. Sie würden sonst aussterben.

Impfschutz: Gegen Viren hilft eine Impfung am besten. Zu einer erfolgreichen Impfung braucht es ein funktionierendes Immunsystem. Der Mensch wird mit Viren in Kontakt gebracht. Diese sind so abgeschwächt, dass man davon nicht krank werden kann. Aber das Immunsystem kann sie als Krankheitserreger erkennen.
Diesen Impfschutz hat man auch, wenn man die Krankeit schon einmal durchgemacht hat.

Ansteckung vermeiden - wie man das macht, begreift man am besten, wenn man weiß, wie man krank wird. Man unterlässt einfach alles, was das Krankwerden fördert.

Wenn Sie krank werden wollen, müssen Sie sichergehen, dass Sie genügend Viren abbekommen, um krank zu werden. Sind es zu wenige, hat Ihr Immunsystem zu viele Möglichkteinen, mit ihnen fertig zu werden.
Suchen Sie sich eine infizierte Person. Diese küssen sie auf den Mund.  Um ganz sicher zu gehen, sprechen Sie längere Zeit mit der Person. je dichter sie bei der anderen Person sind, desto besser.
Die Viren sind im Speichel und in der Ausatemluft. Die Luft, die wir ausatmen, ist feucht. Es sind viele kleine Tröpfchen darin. Wenn wir sprechen sprühen wir kleinste Speicheltröpfchen.
Auf keinen Fall darf die infizierte Person ein Tuch vor Mund und Nase haben oder einen Mundschutz aufsetzen. Die Tröpfchen würden sich darin fangen. Wer krank werden will, kann gerne einen Mundschutz aufsetzen. Solange es keine Gasmaske ist, stört das die Viren nicht.
Wenn Sie auf Abstand gehen werden Sie ebenfalls nicht krank. Die Tröpfchen fallen zu Boden. Besonders geringe Chancen, sich anzustecken, haben Sie im Freien, wenn Sie auf die Windrichtung achten. Die Tröpfchen werden vom Wind verweht, mit frischer Luft gemischt. Sie kommen so nicht auf die nötige Anzahl von Viren.
Leider reicht es nicht, wenn die Viren auf Ihre haut kommen. Die haut schützt Sie vor Keimen. Sie müssen die Viren auf Schleimhäute bringen. Mund, Nase und Augen haben Schleimhäute. Also fassen Sie sich ins Gesicht.
Wenn Sie sich die Hände waschen, bevor Sie Ihre Schleimhäute berühren, sieht es schlecht aus, mit der Erkrankung.
Wenn Sie niemand haben, dessen Speichel oder Ausatemluft Sie bekommen können. Können Sie kontaminierte Gegenstände anfassen. Auf keinen Fall die Hände waschen, bevor Sie sich ins Gesicht gefasst haben. Und Sie müssen den Zeitfaktor berücksichtigen. Außerhalb eines Wirtes können Viren nur Stunden bis wenige Tage überleben. ein Gegenstand, der 24 Stunden von niemand angefasst wurde, ist für eine sichere Infektion ungeeignet.

In der Natur, ohne Kontakt zu einer kranken Person, können Sie sich unmöglich anstecken.

Wenn Sie gesund bleiben wollen, vermeiden Sie Ansteckung und, das Coronavirus ist hochansteckend, da sich Ansteckung nciht immer vermeiden lässt, stärken Sie Ihr Immunsystem. Viren sind nur durch das Immunsystem bekämpfbar. Das ist auch das Prinzip der Impfungen. Man macht das Immunsystem fit in der Abwehr der Erreger. Impfstoffe sind aber noch nicht verfügbar.

Leider kann man keinen 100%igen Schutz vor Ansteckung erreichen. Schnupfen bekommt auch jeder einmal.

Das eine tun und das andere nicht lassen!

Vermeiden Sie Ansteckung UND stärken Sie Ihr Immunsystem.

- Eingesperrt sein bringt Aggressionen mit sich. Jede*r weiß, wie so etwas an den Nerven zerrt und damit am Immunsystem. Besonders schwierig ist es, wenn Kinder eingesperrt werden müssen, wie das zur Zeit der Fall ist. Die Energie, die durch die Situation entsteht, kann sehr gut durch Bewegung abgebaut werden.
Sind sie allein? Dann suchen Sie sich ein großes Kissen oder eine Matraze. Stellen oder legen Sie das Polster so hin, dass Sie gut darauf schlagen oder treten können. Beim Treten achten Sie darauf, die Zehen anzuziehen. Sie könnten sie sich sonst verstauchen. Beim Schlagen achten Sie darauf, den Ellbogen niemals ganz durchzustrecken. Bei Schlägen mit der Faust können Sie mehr Energie abladen, als mit der offenen Hand.
Sind Sie zu zweit oder mehreren? Das ist noch besser. Eine Person hält das Kissen. Die andere haut darauf. Beides ist anstrengend.
Ein Boxsack, eine Pratze oder ähnliches ist natürlich geschickter. Bei einem normalen Kissen müssen Sie damit rechnen, dass es durch die Hiebe kaputt geht. Wickeln Sie es vorsichtshalber in einen Bettbezug, dann bleibt die Wohnung sauber, wenn das Kissen seinen Inhalt entleert. ;-)
Intensivieren Sie die Übung, indem Sie mit einmal Ausatmen möglichst oft schlagen oder treten.
Noch intensiver wird es, wenn Sie laut Schreien.
Kanalisieren Sie Ihre Wut, indem Sie sich vorstellen, Sie würden das, was Sie wütend macht, zusammenschlagen. Das Kissen wird dann zum Coronavirus oder den Kindern (wenn Sie welche haben) oder den Eltern (wenn Du Kind bist), die endlos nerven. Schreien Sie Ihr Hassobjekt an. Beleidigen Sie es lautstark. Denken Sie sich die schlimmsten Beleidigungn aus. Werden Sie kreativ im Dissen. Schlagen Sie das Kissen zusammen. Machen Sie das so lange, bis Ihr Gefühl sich ändert. Es kann passieren, dass Sie anfangen zu lachen weil es witzig wird, sie können weinen weil die Trauer durchkommt. Hauptsache, Sie bleiben nciht in der Wut stecken, sondern verwandeln sie.

- Im Wald spazieren gehen hilft wegen der Terpene der Bäume besser als Wiesenluft.

- Viel Gemüse, Obst und anderes Grünzeug essen. Hagebutten (1250mg/100g, abhängig von Sorte, Standort und Reifegrad), Sandorn (450mg), Petersilie (160mg), Grünkohl (105mg), Rosenkohl (110mg), Brokkoli (95mg) und Orangen (50mg) enthalten viel Vitamin C. Das Vitamin ist wasserlöslich und hitzeempfindlich, deshalb die Lebensmittel nur kurz waschen und, wenn überhaupt, schonend erhitzen. (Gelesen auf https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Die-groessten-Vitamin-C-Bomben-135635.html)

- Nahrungsergänzungsmittel, z.B. Vitamine, einnehmen. Apotheken bieten kompetente Beratung, was individuell sinnvoll ist.

- viel trinken, Wasser, Kräutertee.

- ausreichend schlafen.

- Stresshormone reduzieren durch Entspannungsübungen, Gebete oder andere gute Worte lesen oder hören. Stress bewirkt die Ausschüttung von Adrenalin. Dauerstress bewirkt die Ausschüttung von Dauerstresshormon Cortisol. Beide Hormone schwächen die Immunabwehr. Der Körper ist bei Stress auf Überleben durch Aktion eingestellt. Erst wenn man mehrere Tage hintereinander sich nicht aufgeregt hat, ist das Cortisol abgebaut. Adrenalin baut sich durch Bewegung schneller ab.

- ausreichende Bewegung, z. B. tägliches Gehen an frischer Luft, Tanzen.

- Kalt duschen bzw. Kältereize nach Pfarrer Kneipp bringen das Immunsystem zu Höchstleistungen. Wer gleich nach dem Aufstehen 1 Min = 60 Sekunden (mitzählen!) den ganzen Körper (Kopfhaare brauchen nicht) kalt duscht, erhöht die körpereigene Cortisonproduktion. Das hilft bei Autoimmunerkrankungen wie Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis. Die Wirkung baut sich innerhalb von 4 Wochen auf. Wichtig ist, dass der Körper den Schock von Bettwärme und kaltem Wasser bekommt.
Nach jedem Duschen kalt abduschen ist ebenfalls sehr gut.

- angenehme Düfte natürlicher Herkunft (künstlich hergestellte Düfte können bei gleicher Zusammensetzung bis zu 200 mal giftiger sein als natürliche Düfte. Gesünder ist es, auf solche prinzipiell zu verzichten und das Waschmittel parfümfrei zu kaufen.)

- gute Musik (= wohltuender Klang, beruhigend)

- singen, am besten laut und mit Gefühl

- Gottvertrauen stärken z.B. durch das Erinnern an schon erlebte Hilfe Gottes.

- sich an glückliche Momente erinnern und z.B. ein Fotoalbum durchblättern.

- Kontakt mit fordernden, kranken, ängstlichen oder schlecht gelaunten Menschen meiden.

- Ängste bewusst abbauen durch Information von Fachleuten und sachlichen, sehr konkreten Überlegungen, wie groß das Risiko tatsächlich ist und welche Handlungsalternativen man hat.
Überprüfen Sie auch die Meinung von Fachleuten, ob sie logisch ist.
Überprüfen Sie, ob eine Aussage für die Allgemeinheit auch für Sie persönlich zutrifft. Vielleicht gehören Sie nicht zu der Gruppe, für die diese Aussage gilt.
Überlegen Sie, ob Sie auf Nummer sicher gehen wollen und welche Konsequenzen Sie dafür in Kauf nehmen müssen.
Überlegen Sie, ob Sie auf Gott vertrauen wollen und welche Risiken Sie dafür in Kauf nehmen müssen.
Angst ist ein schlechter Ratgeber.
Treffen Sie keine Entscheidung aus Angst. Erst die Angst überwinden, dann entscheiden. Nicht nur mit Wissen, auch mit Gottvertrauen, kann man Angst überwinden.
Sie haben Angst vor der Angst? Kein Problem. Ihr Gehirn kann eine Angstreaktion nur 20 Minuten aufrecht erhalten. Nach 20 Minuten wird die Angst von selbst weniger. Angst ist wie Stress, nur ein bisschen viel davon, unangenehm, aber nicht gefährlich.

- Vitamin D durch Licht auffüllen. Vitamin D nehmen wir vorrangig über die Haut auf. Es wird durch Lichteinstrahlung gebildet. Nehmen Sie ein Sonnenbad.

 

 

Wer ein fittes Immunsystem hat, kann sich zwar anstecken, wird aber wesentlich besser mit den Erregern fertig. Es kann auch sein, dass man gar nicht krank wird, weil das Immunsystem die Viren so effektiv bekämpft hat.

Man hat bei Rhesusaffen untersucht, ob sie gegen das Coronavirus immun werden. Sie wurden nach überstandener Infektion so immun, dass sogar die Millionfache Menge der Viren, die ausreichen um jemand anzustecken, im Blut nicht mehr nachweisbar waren. Nachzupfrüfen auf https://mediandr-a.akamaihd.net/download/podcasts/podcast4684/AU-20200317-1311-2700.mp3. Ein Bericht von Dr. Christian Drosten, Virologe

 

Ostergarten online

Die Kirchengemeinde Fischli hat in den vergangenen Jahren einen Ostergarten angeboten. Dieses Jahr gibt es ihn online. Hier ist der Link: https://www.youtube.com/watch?v=o-SeHDJl2y8

 

 

Auswirkungen des Coronavirus

Der Seniorenkreis am 16. März muss abgesagt werden.

Folgende Mail ging an das Seniorenkreisteam:

Liebes Seniorenkreis-Team,

die württembergische Landeskirche hat die Kirchengemeinden angewiesen, alle nicht zwingend nötigen Veranstaltungen (Großveranstaltungen sowieso) wegen des derzeitigen Corona-Risikos abzusagen oder bis auf Weiteres zu verschieben. Der Oberkirchenrat nennt dabei sogar Chorproben und Besprechungen!

Die Notwendigkeit von Absagen gelte besonders „in Sorge um die besonders Gefährdeten - ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen“, zumal, wenn während der Veranstaltung ein ausreichender Abstand zwischen den Teilnehmern nicht sichergestellt werden könne. (Wer mehr wissen will: Ihr findet es unter https://www.elk-wue.de/service/default-title).

Die Kirchengemeinde Edelfingen sieht sich gezwungen, dem zu folgen. Daher muss ich zu meinem großen Bedauern anordnen (so heißt es eben im Amtsdeutsch), dass der Seniorenkreis am nächsten Montag, 16. März, abgesagt wird.

Übrigens hat der Oberkirchenrat gleichzeitig festgelegt, dass das nicht für Gottesdienste gilt. Die sollen weiterhin stattfinden. Die Besucher sollen aber einen Sicherheitsabstand von ein bis zwei Metern halten und Abendmahl und Handschlag soll es auch nicht geben.

Wenn sich weitere Entwicklungen ergeben, werde ich euch gerne Bescheid sagen.

Versteht bitte, dass ich das so entscheiden musste – aber wir Pfarrer sind verpflichtet, dem zu folgen, was von oben kommt. Und in diesem Fall denke ich, dass unsere Leute Verständnis dafür haben.

 

Liebe Grüße

Barbara

Weltgebetstag: Steh auf und geh!

Freitag, 6. März

Simbabwe – Steh auf und geh! Unter diesem Motto steht der Weltgebetstag 2020, für den Frauen aus Simbabwe Texte und Gebete vorbereitet haben.
Die Edelfinger sind in diesem Jahr zum Gottesdienst in Löffelstelzen (kath. Gemeindesaal, Ketterwaldstr.) eingeladen.
Beginn ist um 18.30 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein gemütliches Beisammensein mit Spezialitäten aus Simbabwe. Die Edelfinger treffen sich um 18.00 Uhr am Gemeindehaus in Edelfingen, um in Fahrgemeinschaften nach Löffelstelzen zu fahren.

Passionszeit

Mit dem Sonntag am 9.2., Septuagesimae, sind wir in der Vor-Passionszeit.

Wer in der Passionszeit fasten oder sich zum Kirchenjahr informieren möchte, kann das auf der Seite der EKD (Evangelische Kirche DEutschlands) tun. https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/Passionszeit-10822.htm

Änderung der Öffnungszeit

Die Öffnungszeit des Pfarramtes wurde geändert. Ab dem 1. Januar 2020 ist das Pfarramt immer donnerstags von 9.30 - 11.30 Uhr geöffnet.

Natürlich können Sie, wie bisher auch, zu anderen Zeiten einen Gesprächstermin mit Pfarrerin Barbara Wirth haben. Einfach eine Mail schicken oder anrufen, evtl. auf Band sprechen, und einen Termin ausmachen. Da Pfarrerin Barbara Wirth zu 50% außerhalb der Gemeinde arbeitet, ist sie nicht immer am Schreibtisch erreichbar.

Die nächsten Termine

Für die Gottesdienste an den Feiertagen schauen Sie in den Gemeindekalender.

 

Die Einführung des neuen Kirchengemeinderates mit Amtsverpflichtung ist am Sonntag, 12. Januar 2020 im Rahmen des Gottesdienstes um 10 Uhr in der Kirche.

 

Die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums ist am Mittwoch, 15. Januar 2020 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus.

 

Das Mitarbeiterfest ist am Freitag, 17. Januar 2020 um 19.00 Uhr im Gemeindehaus. Pfr. Wolfgang Bayer unterhält uns mit "Ach hätte ich bloß was Anständiges gelernt - kabarettistische Bekenntnisse eines Gemeindepfarrers". 

 

 

Wahlergebnisse

Meine Kirche - eine gute Wahl!
Am 1.Dezember fand die Kirchenwahl statt. Es wurden der Kirchengemeinderat und die Landessynode gewählt.
Für den Kirchengemeinderat Edelfingen kandidierten fünf Personen. Alle fünf wurden gewählt.
Waltraud Hertlein,   188 Stimmen
Patrick Kreß,            198 Stimmen
Ewald Lutz,             151 Stimmen
Beatrice Rupp,         171 Stimmen
Sarah Stenzel,         169 Stimmen
In Edelfingen wurde bezüglich der Landessynode wie folgt gewählt:
Gesprächskreis Kirche für morgen
Christiane Pappenscheller-Simon           21 Stimmen
Pfr. Peter Gansky                                      6 Stimmen
Gesprächskreis Lebendige Gemeinde
Dr. Markus Ehrmann                                83 Stimmen
Pfr. Siegfried Jahn                                    12 Stimmen
Gesprächskreis Offene Kirche
Prof. Dr. Martina Klärle                           187 Stimmen
Pfr. Matthias Widmayer                          139 Stimmen

Von 543 Wahlberechtigten haben 186 gewählt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 34,25%. Es gab für die Landessynode 18 ungültige Stimmzettel und für den Kirchengemeinderat 7 ungültige Stimmzettel. 64 Personen haben durch Briefwahl gewählt.
Der Ortswahlausschuss (OWA) unter der Leitung von Arnd Ulshöfer hat die Wahl durchgeführt. Zum OWA gehörten als Mitglieder Arnd Ulshöfer, Elisabeth Heinold und Ernst Ulshöfer. Stellvertreter waren Ursula Sann, Ottmar Haas und Andrea Ulshöfer.

 

In die Landessynode wurden gewählt:

Wahlergebnis Wahlkreis 12 Crailsheim, Blaufelden, Weikersheim

Wahlberechtigte: 56.828
Wähler: 16.873
abgegebene Stimmen: 45.548
Wahlbeteiligung 2019: 29,7 %

Wahlbeteiligung 2013: 31,7 %
Wahlbeteiligung 2007: 31,5 %
Wahlbeteiligung 2001: 36,8 %

zu wählen: 2 Laien und 1 Theologin/Theologe

Gewählt

Laien

Theologinnen / Theologen

 Siegfried Jahn

Gesprächskreis: Lebendige Gemeinde
Wahlkreis: Crailsheim / Blaufelden / Weikersheim
Theologin / Theologe

7281 Stimmen (gewählt)

Damit sind aus unserem zwei Landessynodale der "lebendige Gemeinde" und eine Synodalin für "offene Kirche" vertreten.

Rückblick und Ausblick

Hier lesen Sie eine ausführlichere Version. Alle Wahlberechtigten für die Kirchenwahl am 1. Advent haben eine gekürzte Version mit ihren Wahlunterlagen erhalten.

 

Liebe Edelfinger,

 


Ausblick:

Bei der Wahl am 1. Advent wählen wir dieses Mal nur fünf Kirchengemeinderät*innen. Vorgesehen, von unserer Gemeindegliederzahl her, sind sieben. Aber da es äußerst schwierig war, genügend Kandidat*innen zu finden, haben wir im Dekanat einen Antrag auf Reduzierung gestellt. Ich bin sehr froh, dass sich fünf Edelfinger*innen bereiterklärt haben, sich zur Wahl zu stellen.

Von den bisherigen Kirchengemeinderät*innen stellen sich nicht mehr zur Wahl: Kati Barnowski-Buchhorn, Ursula Sann und Arnd Ulshöfer.
Ich möchte hier einen herzlichen Dank für ihre Mitarbeit im Kirchengemeinderat aussprechen. Ihre Ideen und Fähigkeiten, ihr Engagement und ihre Zeit haben sie zum Wohl der Kirchengemeinde Edelfingen eingesetzt. Ich wünsche ihnen Gottes Segen für ihr Leben.

Von den bisherigen Kirchengemeinderätinnen machen weiter: Waltraud Hertlein, Patrick Kreß, Ewald Lutz und Beatrice Rupp.
Auch ihnen möchte ich einen herzlichen Dank aussprechen. Nicht nur, dass sie sich bisher eingesetzt haben, nein, sie machen es auch in Zukunft.
Neu dazu kommt Sarah Stenzel. Ein herzlicher Dank auch an sie, dass sie sich zur Wahl stellt.
Alle Kirchengemeinderät*innen stehen im Berufsleben. Einen Teil ihrer Freizeit schenken sie der Kirchengemeinde. Das verdient unser aller Anerkennung.
Wir haben bei der Kirchengemeinderatswahl keine Auswahl. Aber das sollte jedem und jeder von uns ein Anreiz sein, zur Wahl zu gehen. Es zeigt den Kirchengemeinderät*innen, dass wir, die wir uns nicht zur Wahl stellen, froh über ihr Engagement sind.


Bei der Wahl zur Landessynode sieht es anders aus. Hier haben wir eine echte Wahl. Und Ihre Wahl hat Auswirkungen auf die Kirchenpolitik. Wer sich darüber ärgert, dass nun die Ehen von gleichgeschlechtlichen Paaren in manchen Gemeinden erlaubt sein soll, der soll wählen gehen. Wenn Sie sich ärgern, dass es überhaupt erlaubt ist, dann wählen Sie Vertreter der "lebendige Gemeinde". Wenn Sie sich ärgern, dass es nur so wenigen erlaubt ist, dann wählen Sie "offene Kirche". Und wenn Sie sich ärgern, dass die Kirche so altbacken daherkommt, dann ist die "Kirche für morgen" das Richtige für Sie. 

Wenn Sie sich ärgern, dann gehen Sie wählen! Wenn Sie wollen, dass sich etwas ändert, gehen Sie wählen! Wenn Sie wollen, dass die Kirche im Dorf bleibt, gehen Sie wählen!

Infomaterial der Gesprächskreise (=Parteien) liegt in der Kirche aus. Unter www.kirchenwahl.de können Sie sich umfassend informieren.

 

Die Planungen zum Pfarrplan 2024 sind im Gang. Die Kirchengemeinderäte von Althausen, Edelfingen und Neunkirchen haben sich von Experten aus Stuttgart, Herrn Kraume und Herrn Alber, beraten lassen. In zwei Sitzungen wurde gemeinsam beraten, auf was es ankommt. Zwischen den Sitzungen besuchte eine Abordnung von Althausen und Neunkirchen eine Sitzung des Edelfinger Kirchengemeinderates und eine Abordnung von Edelfingern war bei einer Sitzung der Kirchengemeinderäte von Althausen und Neunkirchen dabei. In der zweiten, gemeinsamen Sitzung, wurden die Entwürfe für eine gemeinsame Gottesdienstordnung vorgelegt. Bernd Rampmeier und ich hatten sie erarbeitet. Es ist eine Herausforderung, die Bedürfnisse von drei Gemeinden an Gottesdiensten mit einem Pfarrer zu decken. Herr Kraume stellte klar, dass es sich hierbei nur um Entwürfe handle. Die neuen Gremien müssten diese Entwürfe im Frühjahr bearbeiten und beschließen. Er äußerte sich anerkennend über die Vorarbeit von uns Pfarrern. Beide Versionen seien beschlussfähig, das sei selten der Fall. Meistens hätte der Oberkirchenrat noch Nachbesserungsbedarf.
In der Diskussion wurde klar, dass Heilig Abend, Karfreitag und Volkstrauertag die kritischen Tage sind. Es wird in allen drei Gemeinden zu Einschnitten in der Zahl der Gottesdienste kommen.
In der gemeinsamen Klausutagung am 27.-28. März 2020 werden hierzu Nägel mit Köpfen gemacht werden.

 

Im Rahmen meiner 50% für Seelsorge im Alter bin ich dabei, einen übergemeindlichen, überkonfessionellen, christlichen Besuchsdienst für immobile Seniorinnen und Senioren aufzubauen.
Gemeindemitglieder, die nicht mehr aus dem Haus können, sollen sich trotzdem als Teil der Gemeinschaft fühlen. Sie brauchen Besuch. Meist ist es einem ein bisschen peinlich, über den Glauben zu reden. Das soll hier anders sein. Bei diesen Besuchen soll es ganz normal sein, über den Glauben zu reden, wie über die Politik oder die Gesundheit. Auch dass man miteinander betet oder singt, ist angedacht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen eine Schulung. Ich gehe beim Kennenlernen und beim ersten Besuch mit. Das soll im Frühjahr 2020 begininen.

Hätten Sie Interesse, besucht zu werden?
Hätten Sie Interesse, mitzumachen?
Melden Sie sich im Pfarramt. Ich freue mich schon darauf.

 

ab Januar 2020 werden wir eine neue Krabbelgruppe haben. Samantha Först und Julia Bauer haben die Initiative ergriffen und mit anderen Müttern eine Krabbelgruppe gegründet. Die Ausstattung war von der vorherigen Krabbelgruppe noch da.
Im neuen Jahr soll es beginnen. Immer am ersten und dritten Mittwoch im Monat, morgens von 9.30 - 11.00 Uhr trifft man sich im Gemeindehaus unten. Mit einem festen Ritual, Liedern und Spielen, wird die Zeit strukturiert. Mitmachen kann jedes Kind unter drei Jahren mit seiner Mutter oder seinem Vater.
Das erste Treffen ist am 3. Mittwoch im Januar 2020, dem 15.01.

 

Der Antrag des Distriktes Bad Mergentheim auf eine 50%-ige Stelle für einen Diakon/Diakonin in der Jugendarbeit für 5 Jahre ist noch in Arbeit. Aus unserer Gemeinde engagiert sich Patrick Kreß dafür. Wir hoffen, dass nach einer gründlichen Klärung sich jemand findet, der oder die mit unseren Jugendlichen kirchliche Jugendarbeit macht.

 

Rückblick:

Nach den Pfingstferien fing der neue Konfirmandenjahrgang an. Evan Hertlein, Jonas Knauer, Emilia Lühder und Dion Nitsche wollen sich nächstes Jahr konfirmieren bzw. taufen lassen.

 

Beim ökumenischen Theobaldsfest hatten wir das Thema „Lust auf Kirche? Lust auf Kirche!". Der Pastoralreferent Jens Jörgensmann leitete zusammen mit mir das Gottesdienstteam. Von den Besuchern des Gottesdienstes kamen vielfältige Meldungen, was ihnen Lust auf Kirche macht. Dem, was uns die Lust auf Kirche nimmt, wollte das Vorbereitungsteam keine Raum geben. Es wurde als nicht zielführend angesehen.
Wieder hat sich ein ökumenisches Team um unser leibliches Wohl bemüht. Waltraud Hertlein, Patrick Kreß und Arnd Ulshöfer waren verantwortlich tätig. Das Singen zum Abschluss hat wieder sehr viel Freude gemacht.

 

Unsere Mesnerin Edeltraud Knoll wurde beim Theobaldsfest verabschiedet. Da sie umzieht, kann sie ihren segensreichen Dienst bei uns leider nicht mehr weiterführen. Mesner Arkadi Will hat nun keine Kollegin mehr. Damit er seine freien Sonntage in Anspruch nehmen kann, vertreten ihn Kirchengemeinderät*innen. Unterstützt werden sie dabei von Ottmar Haas.
Den Grundkurs für den Mesnerdienst haben Arkadi Will und Ottmar Haas Anfang November 2019 besucht.

 

Die Meditationsgruppe hat einen leichten Aufschwung genommen. Ein paar Menschen haben Interesse daran gewonnen. Jeden letzten Freitag im Monat trifft man sich nun in der Kirche zum Meditieren bzw. Stillem Gebet, jeweils von 19.30 – 20.30 Uhr. Diese Gruppe ist für alle offen. In Gemeinschaft fällt es leichter, zur inneren Stille zu finden.

 

Aus der Kinderkirche ist Erfreuliches zu berichten. Das Team von Anja Hertlein und Melina Ulshöfer wurde durch Tanja Schneider verstärkt. Bis vor den Herbstferien hatten wir Kinderkirche an den ersten drei Sonntagen im Monat. Es hat sich aber herausgestellt, dass es den Mitarbeiterinnen zu wenig war. Nun können wir wöchentlichen Kindergottesdienst anbieten. Die Kinderkirche ist jeden Sonntag, außer in den Ferien, um 11:00 Uhr im Gemeindehaus.
Im Moment laufen die Vorbereitungen für das Krippenspiel an Heilig Abend.

 

Der Besuchsdienst hat im vergangenen Jahr zusammen mit mir gut 120 Besuche zu Geburtstagen gemacht. Es wurden ca. 60 Neuzugezogene begrüßt. Wenn Sie einen Besuch wünschen, weil sie krank sind oder nicht aus dem Haus können, melden Sie sich bitte im Pfarramt. Gerne komme ich auch zu einem Haus-Abendmahl.

Der Seniorenkreis ist weiterhin das beliebteste Angebot in unserer Gemeinde. Sollten Sie über 50 sein und den Seniorenkreis noch nicht besucht haben, dann möchte ich Ihnen ans Herz legen: „Schauen Sie doch mal rein. Es lohnt sich.“

Die Bibelstunden sind organisiert und geleitet von den Altpietisten. Sie stehen allen Interessierten offen. Jeden Donnerstag, außer am ersten Donnerstag im Monat, trifft man sich um 20 Uhr im Gemeindehaus um miteinander zu singen, zu beten und natürlich Gottes Wort zu hören. Neue Gesichter werden herzlich willkommen geheißen.

Der Pfarrplan 2024, die weltpolitische Lage und anderes kann uns Sorgen machen. "Wenn ein Mensch leidet, dann leiden alle anderen mit." (1.Korinther 12,26) Wem das Sorgen macht, der kann sich einen Spruch aus dem 1. Petrusbrief zu Herzen nehmen: "Alle eure Sorgen schmeißt mit Schmackes Gott vor die Füße. Er wird sie fachgerecht entsorgen." (1.Petrus 5,7 freie Übersetzung Barbara Wirth)

 

Es grüßt Sie alle herzlich

 

 

Ihre Pfarrerin Barbara Wirth

 

Gemeindebeitrag

Gemeindebeitrag 2019

 

Liebe Mitglieder und Freunde der Kirchengemeinde Edelfingen!

 

Herzlichen Dank für Ihre Spenden! Im letzten Jahr wurden 842,67 € als freiwilliger Gemeindebeitrag gegeben.

 

Dafür sagen wir, der Kirchengemeinderat und die Pfarrerin, recht herzlich DANKE!

 

Die Renovierung des Altares ist bei Wolfgang Ulshöfer in Auftrag gegeben. Da er sehr viele Aufträge hat, müssen wir warten, bis wir an der Reihe sind.

 

Dieses Jahr bitten wir wieder um Unterstützung für die Kirche.
Mit den neuen Liederbüchern reichen die vorhandenen Regale endgültig nicht mehr aus. Beim mittleren Eingang wollen wir ein fahrbares Regal anschaffen. Am hinteren Eingang soll ein maßgefertigtes Regal angebracht werden. Es muss schmal sein, so dass man gut daran vorbeigehen kann. Es soll groß genug sein, dass genügend Liederbücher hineinpassen. Es soll die richtige Höhe haben, so dass man sich bequem ein Buch nehmen kann. Und es soll eine Ablage haben, so dass man Liedblätter oben auflegen kann.

 

Dafür, dass die neuen Regale alle Anforderungen erfüllen und noch dazu gut aussehen, bitten wir, der Kirchengemeinderat und die Pfarrerin, Sie herzlich um Ihre Unterstützung.

 

 

Ich grüße Sie und danke schon im Voraus für Ihre Spenden, auch im Namen des Kirchengemeinderates

 

Ihre Pfarrerin Barbara Wirth

P.S: Sie erhalten für Spenden ab 200 € eine Bescheinigung für das Finanzamt. Für Spenden unter 200 € genügt der Einzahlungsbeleg mit Eingangsstempel der Bank oder der Kontoauszug.

Bankverbindungen:

Ev. Kirchenpflege Edelfingen,

Volksbank Main-Tauber eG,
IBAN DE12 673900000082053204

Kreissparkasse Mergentheim,
IBAN DE88673525650000005983
Jahresrückblick
und Ausblick November 2019
  

Einen Antrag auf Reduzierung

Einen Antrag auf Reduzierung der zu wählenden Kirchengemeinderät*innen auf fünf, von bisher sieben, stellt der Kirchengemeinderat ans Dekanatamt.

Damit fehlt noch ein Bewerber, eine Bewerberin, für die nötige Anzahl.

Wie wäre es mit Ihnen? Wenn Sie über 18 sind und Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Edelfingen können Sie sich hier bewerben.

Sprechen Sie die Pfarrerin oder ein anderes Mitglied des Kirchengemeinderates an.

Kirchenwahl am 1. Advent

Am 1. Advent ist Kirchenwahl. Das ist am 1. Dezember.

Es kann jeder gewählt werden, der 18 Jahre alt, evangelisch und in Edelfingen gemeldet ist.

Bewerben Sie sich? Bewerben Sie sich! Hier ist Platz für Sie!

Für einen gültigen Wahlvorschlag braucht es den Namen, Beruf und Anschrift des Bewerbers/der Bewerberin mit seiner Unterschrift und die Unterschriften von fünf Unterstützern, mit Name, Vorname und Anschrift. Diesen Wahlvorschlag geben Sie im Pfarramt ab.
Mit Ihrer Unterschrift sagen Sie zu, sich der Wahl zu stellen und dass Sie bereit sind, das Versprechen abzulegen, das unten aufgeführt ist.

Was macht ein Kirchengemeinderat/rätin?

Kirchengemeinderäte zünden Lichter an.

Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen.

Die Kirchengemeinderäte leiten zusammen mit der Pfarrerin die Gemeinde. Sie gestalten aktiv die Gemeindearbeit. Das ist gerade in Zeiten des Umbruchs wichtig. Mit dem Pfarrplan 2024 wird die Pfarrstelle Edelfingen gestrichen. Es laufen Gespräche mit Althausen und Neunkirchen, wie man das am besten gestaltet.

Kirchengemeinderäte treffen sich ca. ein Mal monatlich zu einer abendlichen Sitzung von 19.30 - 22.00 Uhr. Sie helfen beim Gemeindefest mit. Sie gehen einmal im Jahr ein Wochenende auf eine Klausurtagung.

Die gewählten Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte werden nach ihrer Wahl in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Das Versprechen, das ihnen dabei abgenommen wird, lautet: 

„Im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, bin ich bereit, mein Amt als Kirchengemeinderat zu führen und dabei mitzuhelfen, dass das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt verkündigt wird. Ich will in meinem Teil dafür Sorge tragen, dass die Kirche in Verkündigung, Lehre und Leben auf den Grund des Evangeliums gebaut wird, und will darauf Acht haben, dass falscher Lehre, der Unordnung und dem Ärgernis in der Kirche gewehrt wird. Ich will meinen Dienst im Gehorsam gegen Jesus Christus nach der Ordnung unserer Landeskirche tun.“

Das Ende der Bewerbungsfrist ist am 3. November.

Theobaldsfest: Lust auf Kirche? Lust auf Kirche!


Am 7. Juli feiern die Edelfinger Christen ihr diesjähriges ökumenisches Gemeindefest.
Dieses Jahr steht es unter dem Motto

"Lust auf Kirche? Lust auf Kirche!"


Um 10.30 Uhr beginnt der Familiengottesdienst auf der Wiese hinter dem Gemeindehaus. Pastoralreferent Jens Jörgensmann, Pfarrerin Barbara Wirth und ein engagiertes ökumenisches Team gestalten ihn.
Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es Mittagessen, auch vegetarisch. Kaffee und Kuchen, sowie später ein Vesper, stehen für das leibliche Wohl bereit. Für die Kuchentheke bitten wir um Ihre Spenden.
Familien mit Kindern können von 13-15 Uhr den Kinderflohmarkt nutzen um einerseits Dinge zu verkaufen, die man nicht mehr braucht und andererseits Dinge einzukaufen, die die Kinder gut brauchen können. Es gibt keine Standgebühr. Professionelle Händler sind nicht zugelassen.
Zeitgleich werden Spiele für Kinder angeboten. Beim Rudelsingen ab 17.30 Uhr singen wir was uns gefällt und so lange es uns gefällt. Gegen 18.30 Uhr endet das Fest.

Ökumenischer Familiengottesdienst 10.30 Uhr
Ab 11.30 Uhr Mittagessen, Kaffee u. Kuchen, Vesper
Kinderflohmarkt von 13.00 bis 15.00 Uhr
Spiele für Kinder von 13.00 bis 15.00 Uhr
Rudelsingen ab 17.30 Uhr
Ende des Festes 18.30 Uhr

Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst in der Turn- u. Festhalle Edelfingen statt. Anschließend geht es im Gemeindehaus weiter, Edelfingen, Alte Frankenstraße 64.

Neue Lieder braucht das Land - und die Kirche sowieso

Nachdem  das Evangelische Gesangbuch nun auch schon drei Jahrzehnte alt ist, gibt es eine Ergänzung. "Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder PLUS", so heißt das neue Gesangbuch. An Kantate (= lasst uns singen) wird es in unserer Gemeinde eingeführt.

Singgottesdienst

19. Mai 2019

10.00 Uhr

Edelfinger Kirche

 

Entdecken Sie neue Texte mit neuen Melodien, neue Texte mit bekannten Melodien und Altbewährtes im neuen Liederbuch.

Die Lieder aus dem Neue Lieder PLUS werden auf der Liedtafel mit einem + vor der Nummer gekennzeichnet.

 

 

 

Ramadan - Gruß des Landesbischofs July

 In ihrer Eigenschaft als Islambeauftragte für den Kirchenbezirk Weikersheim hat Pfarrerin Barbara Wirth ein Grußwort des Landesbischofs bekommen. Diesen Gruß wird sie zum Zuckerfest am Ende des Ramadans an die Moschee in Lauda weitergeben. Der Kirchenbezirk Weikersheim ist vermutlich der einzige in der ganzen Landeskirche, in dem es keine Moschee gibt.

 

An die muslimische Gemeinde in Lauda,

zum Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens an seinem Ende sende ich Ihnen meine herzlichen Glück- und Segenswünsche.

 

Der Ramadan unterbricht mit Fasten, Gebet, Besinnung und festlichem Zusammenkommen die alltägliche Normalität im Jahreslauf. Ich wünsche Ihnen dafür Raum und Kraft.

 

Ein Thema im Ramadan ist, besonders auf die Beziehungen zu anderen Menschen zu schauen, sie zu pflegen, Konflikte zu lösen und Unrecht zu beheben.

 

Bei einem Gespräch am 12. März mit Vertretern von Moscheeverbänden hörte ich, dass sie besorgt sind über neue Vorbehalte Muslimen gegenüber in unserer Gesellschaft. Das Klima ist rauer geworden. Wenige Tage später war ich mit sehr vielen Menschen erschüttert über die furchtbaren Terrorattacken in Christchurch in Neuseeland. Muslime, die in zwei Moscheen zum Freitagsgebet zusammen waren, wurden in großer Zahl ermordet. Vor unserer Landessynode – dem Kirchenparlament – forderte ich zu Fürbitte und Gebet für die Opfer und ihre Angehörigen auf.

 

Inzwischen beklagen wir die Opfer am Ostertag in Sri Lanka, viele davon beteten in den Kirchen. Am gestrigen Tag wurde eine Synagoge in den USA angegriffen.

Es ist notwendig, dass wir aggressiven Ideologien auch in unserem Land entgegentreten. Hass, Abwertung, gar Terror gegen andere Menschen dürfen keinen Raum haben. Gemeinsam wollen wir für den Frieden und die Achtung eines jeden Menschen eintreten.

 

Deshalb will ich die Beziehung zu Muslimen weiter pflegen und ermutige die Menschen in unseren evangelischen Gemeinden dazu. Als religiöse Menschen wissen wir besonders um unsere Verantwortung, vor Gott, füreinander und für alle in unserem Land und in Gottes Schöpfung. Das verbindet uns – trotz der Verschiedenheit unserer Religionen.

Wenn derzeit in Baden-Württemberg wieder um Wege für einen islamischen Religionsunterricht als Regelfach gerungen wird, wenn die Einwände gegen Moscheebauten oder muslimische Vereine lauter und grundsätzlicher werden, dann merke ich, wie wichtig in unserer Beziehung weiter der gute Kontakt zueinander ist. Denn nur wenn wir Distanz und Vorurteil überwinden, können

wir die tatsächlichen Fragen, Differenzen und Probleme in den Blick nehmen und nach zukunftsfähigen Lösungen suchen, für ein gutes, faires und gerechtes Zusammenleben in unserem Land.

Gegen alle Versuche, Feindschaft und Hass zu verbreiten, wünsche ich mir und uns allen in unserem Land Baden-Württemberg, dass uns in der gesellschaftlichen Debatte, in der politischen Entscheidung und bei den anstehenden Wahlen eine Haltung des Respekts und der Toleranz leitet.

Mit freundlichen Grüßen und Friede sei mit Euch!

Dr. h. c. Frank Otfried July

Segnung gleichgeschlechtlicher Paare - und sie bewegt sich doch!

Nach langen Diskussionen hat die Landessynode ein Gesetz mit der nötigen Zweidrittel-Mehrheit beschließen können, das die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in unserer Landeskirche erlaubt. Es gilt nicht automatisch für alle Gemeinden.

"Das beschlossene Gesetz ermöglicht bis zu einem Viertel der Kirchengemeinden, Segungsgottesdienste für gleichgeschlechtliche Paare in ihre örtliche Gottesdienstordung aufzunehmen, wenn sich mindestens drei Viertel der Pfarrerschaft und drei Viertel des Kirchengemeinderates einer Gemeinde dafür aussprechen. Zuvor muss die Kirchengemeinde in einem Klärungsprozess zu der Überzeugung kommen, dass die öffentliche Segnung gleichgeschlechtlicher Paare nicht Bibel und Bekenntnis widerspricht." (Bericht aus der Synode. Beraten und besschlossen. 1/2019)

Gerne kommt Pfarrerin Barbara Wirth mit Ihnen darüber ins Gespräch. Vielen ist unwohl bei dem Gedanken an gleichgeschlechtliche Beziehungen. Andere sind erleichtert, dass das, was in anderen Landeskirchen längst Alltag ist, nun auch in Württemberg möglich ist.
Es gilt hier, sich die biblischen Grundlagen möglichst unvoreingenommen anzuschauen.

Bei größerem Interesse der Gemeinde kann sie sich auch einen Gemeindeabend oder eine andere Veranstaltung dazu vorstellen.

 

 

 

Osterkerze 2019

Die Osterkerze wurde gestaltet von den Konfirmand*innen Marie Kreß, Anton Solopov, Juri Schneider und Mirjam Ulshöfer. Pfarrerin Barbara Wirth hat sie dabei unterstützt.

Es ist eine symbolträchtige Osterkerze, nicht einfach ein Bild von einer Sonne mit Fischen im Wasser.


An Ostern geht uns Gottes Licht auf wie eine große Sonne, die hell strahlt. Jesus ist dieses Licht. Das sagt das goldene Kreuz in der Mitte der Sonne. Er war schon immer und wird immer sein. Dafür stehen das Alpha und das Omega, der erste und der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet, im Querbalken des Kreuzes. Jesus wird ein zweites Mal dargestellt als goldener Fisch. Er schwimmt im Wasser. Es ist das Wasser des Lebens und der Taufe. Dieses Wasser repräsentiert mit den vier Wellen oben alle vier Richtungen und damit die ganze Welt. Die vier Wellen stehen auch für die vier Konfirmand*innen. Die unteren, dunkleren Wellen repräsentieren den dreieinigen Gott. Es sind drei Wellen. Die zwölf kleinen silbernen Fische stehen für die zwölf Jünger oder die zwölf Stämme Israel und damit für die Gesamtheit der Gläubigen. Alle, die zu Jesus Christus gehören wollen, werden zu den Gläubigen gezählt. Wie der Mond das Licht der Sonne widerspiegelt und silbern erscheint, so spiegeln wir das Licht der Liebe Christi wieder. Die kleinen Fische sind bunt und jeder ist einzigartig.
Die Konfirmand*innen haben die Kerze ganz bewusst so gestaltet und damit ein Bekenntnis ihres Glaubens in Bildform geschaffen.

Die "Chefin" und die Kirchenwahl

Ein Zwischenruf von Barbara Wirth, Pfarrerin

 

"Da ist die Chefin!" so hörte ich an Heilig Abend eine junge, männliche Stimme, als die Leute zur Kirche kamen. Ja, ich bin Chefin und zwar für genau drei Personen aus unserer Gemeinde. Die eine ist Organistin, die andere ist Mesnerin, der dritte ist Kirchenpfleger. Für weitere zwei Mitarbeiter*innen bin ich ebenfalls Chefin. Die sind aber nicht aus unserer Gemeinde.

 

Ganz bestimmt bin ich nicht die Chefin des jungen Mannes. Sonst hätte ich ihm nämlich verboten, schon vor dem Gottesdienst so tief in die Flasche zu schauen und er hätte sich daran gehalten. Daran merkt man nämlich, ob man Chefin ist. Die Menschen tun, was man sagt.

 

Hinter der "Chefin" steckt eine Vorstellung, die seit hundert Jahren veraltet ist. Zu dieser Vorstellung gehört, dass der Pfarrer von der Kanzel herunter verkündet, wer in den Himmel kommt und wer in die Hölle (das hat meine Großmutter so erlebt). Dazu gehört, dass man als Gemeindemitglied Kadavergehorsam gegenüber Autoritäten zeigt und alles duldet oder sogar mitmacht, was "von oben" angeordnet wird. Das haben zu viele Deutsche, auch in Edelfingen, vor 80 Jahren so gemacht. 

 

Für Otto und Anna Normalchrist bin ich keine Chefin!!!! 

UNSERE KIRCHE IST DEMOKRATISCH! ICH HABE WEDER IM KIRCHENGEMEINDERAT NOCH IN DER GEMEINDE JEMANDEM ETWAS ZU BEFEHLEN!

 

"Der Kirchengemeinderat leitet zusammen mit der Pfarrerin die Gemeinde." So steht es in unserer Ordnung. "Leiten" bedeutet so etwas wie "Schilder aufstellen" oder "den Weg weisen". Es ist ein gutes Gefühl, die richtigen Schilder aufzustellen. Ob sich die Menschen danach richten, ist deren Entscheidung.

 

Der Kirchengemeinderat wird gewählt. Die nächste Wahl ist am 1. Advent dieses Jahr. Und wie vor sechs Jahren suchen wir wieder Kandidat*innen.

 

Möchten Sie mehr tun, als darüber zu jammern, wie schlimm alles ist? Möchten Sie, zumindest für Ihren Bereich und auch für Edelfingen, sich einsetzen, dass Kirche von diesem Zerrbild der "Chefin" wegkommt? Möchten Sie wertschätzenden Umgang, echte geistliche Erfahrungen, gelebte Spiritualtiät, religiöses Wissen vertiefen?

 

Dann könnte das Amt eines Kirchengemeinderates, einer Kirchengemeinderätin, etwas für Sie sein. Eine Geling-Garantie gibt es nicht. Aber das gute Gefühl, den eigenen Beitrag geleistet zu haben, das schon.

 

Gerne geben die amtierenden KGRs, oder die Pfarrerin Barbara Wirth, Auskunft.

 

Kati Barnowski-Buchhorn

Manfred Hartmann, Kirchenpfleger

Waltraud Hertlein

Patrick Kreß

Ewald Lutz, 1. Vorsitzender

Beatrice Rupp

Ursula Sann

Arnd Ulshöfer

Barbara Wirth, Pfarrerin, 2. Vorsitzende

Gleichgeschlechtliche Ehen - segnen oder nicht segnen, das ist hier die Frage

Ein Pfarrer, der die Segnung der Homo-Ehe ablehnte, kam zu Jesus und fragte „Wen segnet Gott? An wen kann ich Gottes Segen weitergeben?“
Er aber sprach zu ihm „Was steht in der Bibel? Was liest du?“
Er antwortete und sprach „Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie männlich und weiblich
. Gott segnete sie. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war tatsächlich sehr gut.
Er aber sprach zu ihm „Du hast recht geantwortet. So kannst du auch segnen.“
Er aber wollte Bestätigung und sprach zu Jesus „Also darf ich nur segnen, wenn ein Mann und eine Frau vor mir stehen?“
Da antwortete Jesus und sprach: „Es war ein frisch verheiratetes Ehepaar. Er hatte mehr weibliche Eigenschaften und er mehr männliche. Einer evangelisch, einer katholisch. Sie hatten standesamtlich geheiratet und wollten mit Gottes Segen ihr ganzes Leben zusammenbleiben. Aber sie fielen unter die Räuber. Sie hörten zu oft, dass Gott solche wie sie nicht segnen wolle. Ihre Veranlagung sei Sünde. Das traf sie tief. Sie konnten an dem, wie sie waren, nichts ändern. Einer begann zu Trinken. Der andere versuchte, sich umzubringen. Es traf sich aber, dass das der katholische Pfarrer der Gemeinde das mitbekam. Er ignorierte sie. Der bibeltreue evangelische Pfarrer der Gemeinde sah das Elend und ignorierte es ebenfalls. Eine liberale Pfarrerin, die nur zur Reha in der Stadt war, bekam es mit. Es drehte ihr das Herz um. Sie traute die beiden kirchlich und riskierte dabei ihren Beruf und ihre Pension. Sie zeigte den beiden Bibelstellen, in denen von Gottes bedingungsloser Liebe die Rede war. Sie bestärkte sie darin, sich direkt auf Gott zu verlassen. Sie organisierte Therapien für die beiden und bot ihnen an, per Skype auch weiterhin als Seelsorgerin zur Verfügung zu stehen. Wer von diesen dreien hat in Gottes Sinn gehandelt und segensreich gewirkt?“
„Er sprach: „Die sie getraut hat.“
Da sprach Jesus zu ihm: „So geh hin und tu desgleichen!“

 

Gen 1, 27-28a.31.a, neue, evangelistische Übersetzung, Frei nach Lukas 10,25-37, Übersetzung nach Martin Luther

Aufruf Kirchenwahlen 2019: Für weltoffene evangelische Landeskirchen Baden und Württemberg!

 

 

Die aktuelle politische Situation in Deutschland gibt uns Anlass zur Sorge. Wir stellen einen Rechtsruck in allen gesellschaftlichen Bereichen fest, der sich in einer Verrohung der Sprache und des gesellschaftlichen Miteinanders niederschlägt. Wir erleben eine Zunahme an rassistischen, sexistischen und antisemitischen Äußerungen, Übergriffen und Ausschreitungen – auch in unserer Region und Landeskirche.

 

Die AfD, der es um eine gesamtgesellschaftliche Werteverschiebung hin zu mehr Ausgrenzung und Nationalismus geht, ist mittlerweile in allen deutschen Landtagen vertreten. Wir befürchten, dass rechte Kräfte auch die anstehenden Kirchengemeinderats- und Synodalwahlen nutzen werden, um diese Themen in den Kirchgemeinden zu verankern. Der Ausschluss von AfD-Politiker*innen von den Podien des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dortmund sowie die Beschreibung einer Unvereinbarkeit von AfD-Parteiprogramm und evangelischem Glauben durch den Berliner Landesbischof Markus Dröge zeigen, dass innerhalb aller Kontexte von Kirche Verantwortung besteht, sich gegen menschenverachtende Ideologien zu positionieren. In diesem Sinne begrüßen wir die klare Positionierung der Badischen Landessynode, dass Personen, die „offenkundig diskriminierende, die Menschenwürde verletzende Äußerungen tätigen“, sich für kirchliche Wahlämter disqualifizieren.

 

Wir verstehen Kirche als einen Ort und eine Gemeinschaft, die im Verständnis nach Gal 3,28 darauf bedacht ist, menschliche Grenzlinien zu überwinden und jeden Menschen als vor Gott gleich wahrnimmt. Kirche in der Nachfolge Jesu Christi tritt gesellschaftlichen Hierarchien und Marginalisierungen entgegen. Jesus wandte sich den Menschen zu, von denen sich rechte Kräfte heute abwenden. Kirche soll ein Ort der Offenheit und Vielfalt bleiben und werden.

 

Darum ermutigen wir alle Menschen im Bereich der Landeskirchen Baden und Württemberg, die Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019 als Chance zu begreifen, für eine weltoffene und plurale Kirche einzutreten. Die Wahlen der Kirchengemeinderäte und der Synode sind eine Möglichkeit, dieser Position Gewicht zu verleihen. Sprechen Sie Menschen an, die sich in einem Wahlamt dafür einsetzen können, dass Kirche unterschiedlichen Menschen Raum gibt und nicht einem Ungeist der Abgrenzung folgt. Lassen Sie nicht zu, dass Ämter in der Kirche von Menschen bekleidet werden, die undemokratisches und unsolidarisches Verhalten in Kirche und Gesellschaft vorantreiben. Wir möchten ausdrücklich niemanden aus dem Raum der Kirche ausschließen. Uns geht es vielmehr darum, inhaltliche Diffamierung von Menschen und Konsequenzen daraus wie Ausgrenzung und Gewalt zu verhindern.

 

Für uns verlangt Nächstenliebe Klarheit: Klarheit für eine Kirche, die für Unterdrückte und gesellschaftlich Marginalisierte einsteht und diesem Auftrag auch kirchenpolitisch Rechnung trägt.“

 

Autor*innen und Erstunterzeichner*innen:

 

Astrid Edel (Bunt fürs Leben)

Johanna Güntter (Bunt fürs Leben)

Pfarrerin Sarah-Louise Müller (Befreiungstheologisches Netzwerk) Hans Probst (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste)

 

Sprecher*innenrat „Bündnis Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg“ (https://smex12-5-en-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.bkdmwue.de&umid=7d3a910f-994f-420b-a70b-08a03713f54c&auth=79e4bbfdf0ecabc9fc7cf967caecd7bfd2bd638b-d15942572fdb199b17db825479626614ff16a105): Pfarrerin Yasna Crüsemann, Pfarrer Albrecht Knoch Doris Daute, Herbolzheim, Landessynodale der badischen Landeskirche Dekan Markus Engelhardt, Stadtkirchenbezirk Freiburg Pfarrerin Gerlinde Feine, Stadtkirche Böblingen Bärbel Greiler-Unrath, Ev. Kirchenbezirk Nürtingen, Leiterin der Vesperkirche und Gemeindediakonin in Wendlingen am Neckar Caroline Handtmann, Karlsruhe, Lehrerin, Landessynodale der badischen Landeskirche Dekanin Anne-Kathrin Kruse, Kirchenbezirk Schwäbisch-Hall Pfarrer Jochen Kunath, Landessynodaler der badischen Landeskirche Dietrich Pilz, Vorsitzender der Stadtsynode Pforzheim Dekanin Christiane Quincke, Stadtkirchenbezirk Pforzheim Prof. Dr. Günther Rausch, Hochschullehrer (em.) an der Evangelischen Hochschule Freiburg Stefanie Rausch, Freiburg, Gemeindediakonin, Geschäftsführerin des Diakonievereins Freiburg-Südwest e.V.

Dekan Wolfgang Rüter-Ebel, Kirchenbezirk Villingen Prof. Dr. Traugott Schächtele, Prälat des Kirchenkreises Nordbaden Dorothea Schaupp, Schopfheim, Landessynodale der badischen Landeskirche Dekanin Kerstin Vogel-Hinrichs, Kirchenbezirk Degerloch Ruth Weida, Bretten, Landessynodale der badischen Landeskirche Pfarrerin Natalie Wiesner, Baden-Baden

 

Auf https://smex12-5-en-ctp.trendmicro.com:443/wis/clicktime/v1/query?url=www.aufruf%2dkirchenwahl.de&umid=7d3a910f-994f-420b-a70b-08a03713f54c&auth=79e4bbfdf0ecabc9fc7cf967caecd7bfd2bd638b-ff5a36d34d3b46807e38827df19baa9bb94c030c kann der Aufruf unterzeichnet und geteilt werden.

 

 

Über uns:

Wir sind eine Gruppe junger Theolog*innen aus Baden und Württemberg, die sich in den Landeskirchen vielseitig engagieren, sei es im Pfarramt oder noch im Studium. Wir sind evangelische Theolog*innen, die aus ihrem eigenen Glauben die Verantwortung zu einem gesellschaftspolitischen Engagement wahrnehmen. Unsere theologischen Profile und lebensweltlichen Hintergründe sind durchaus divers. Uns eint die Sorge über ein Erstarken von nationalistischen und fremdenfeindlichen Stimmen, wie wir sie auch im Kontext der Landeskirchen sehen.

Unterstützt werden wir durch zahlreiche Kirchenvertreter*innen beider Landeskirchen und das „Bündnis Kirche für Demokratie und Menschenrechte in Württemberg“.

Mitarbeiterfeier

Am Freitag, 11. Januar 2019, beginnt um 19 Uhr das Mitarbeiter-Fest der Kirchengemeinde. Wir feiern im Gemeindehaus.

Mitarbeiter*innen, die im letzten Jahr aufgehört haben, werden verabschiedet. Neue Mitarbeiter*innen werden begrüßt.

Bei einem guten Essen wollen wir genießen, dass Liebe durch den Magen geht, dass wir gemeinsam unterwegs sind im Auftrag des Herrn und dass das Leben schön ist.

Wer etwas zum Knabbern oder zur Unterhaltung mitbringen möchte, sei hiermit dazu ermuntert.

Perikopenrevision

Über welchen Bibeltext die Pfarrerin am Sonntag predigt, welchen Wochenspruch der Pfarrer an den Anfang der Liturgie stellt, welches Lied nach der Schriftlesung gesungen wird – all dies bestimmen in der Regel nicht diejenigen, die den Gottesdienst gestalten. Bei der Auswahl dieser Texte orientieren sie sich an der jeweils gültigen Perikopenordnung (der biblische Predigttext wird auch „Perikope“ genannt). Die Tradition der Perikopenordnungen kennen wir schon aus dem vorchristlichen Synagogengottesdienst. Die entstehenden christlichen Kirchen haben diesen Brauch übernommen.

Im Laufe der Kirchengeschichte wurden die Perikopenordnungen des Öfteren verändert. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es sechs verschiedene Perikopenreihen, die jeweils mit dem ersten Advent beginnen und nacheinander an der Reihe sind. Die Reihe I umfasst Evangelientexte, die Reihe II Episteltexte (neutestamentliche Briefe), die Reihen III-VI diese und andere biblische Bücher. Ein bestimmter Bibeltext wird also nur alle sechs Jahre gepredigt.

Im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland gilt ab dem ersten Advent 2018 eine neue Perikopenordnung, die in den bisherigen Textbestand maßvoll eingreift. Die württembergische Landeskirche schließt sich zunächst für ein Jahr dieser neuen Regelung an. Vermutlich wird in diesem ersten Jahr noch erarbeitet, welche württembergischen Akzente zusätzlich gesetzt werden sollen und in welcher Form die neue Ordnung dann auch für uns gilt. Ab dem ersten Advent verändern sich also auch bei uns die Gottesdienste. Was wird anders? Worauf können wir uns freuen?

Eine große Veränderung ist die "Durchmischung" der bisherigen Predigtreihen. Es werden also nicht mehr wie bislang im ersten der sechs Jahre nur Evangelientexte gepredigt, im zweiten Jahr dann Episteltexte usw. Ein Predigtjahr wird von jetzt ab bei den Texten abwechseln: An einem Sonntag kommt ein Evangelientext an die Reihe, am nächsten ein Episteltext und dann ein alttestamentlicher Text. Es wird abwechslungsreicher. Man hat hier besonders an die Konfirmanden/innen gedacht. Während des einen Jahres, das sie häufiger in den Gottesdienst kommen, sollen sie möglichst die Vielfalt der Bibel hören.

Wer mitgerechnet hat, weiß nun, dass rund ein Drittel aller Texte aus dem Alten Testament stammen. Dafür wurde ihr Anteil verdoppelt. Im Hintergrund steht die Neuentdeckung der Bedeutung des Alten Testaments in den letzten Jahrzehnten durch die christliche Theologie. Jetzt soll im Gottesdienst verstärkt der eigenen Stimme des Alten Testaments Raum gegeben werden. Hierbei spielt auch das christliche Gespräch mit dem Judentum eine Rolle. Das Neue Testament ist im alten verankert. Ohne dieses hinge die Christusgeschichte in der Luft. Es ist nötig, um das Christuszeugnis als biblisches Gotteszeugnis zu hören.

Neu wird es auch bei den Wochenliedern. Künftig gibt es pro Sonntag zwei Wochenlieder, ein älteres und ein neueres. Dazu wird es ein neues Liederbuch geben, das das bisherige Gesangbuch ergänzt („Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder PLUS“).

An einer Stelle wird auch das Kirchenjahr neu strukturiert. Mit dem 2. Februar (Mariä Lichtmess) endet künftig fest die Epiphaniaszeit. Am 3. Februar beginnt die Vorpassionszeit. Die Sonntage nach dem 2.2. werden künftig als „5. bzw. 4. Sonntag vor der Passionszeit“ bezeichnet. Dann folgen Septuagesimä, Sexagesimä, Estomihi, Invokavit usw.

Der Zehnte Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag) hat nun zwei Ausrichtungen zur Auswahl. Entweder kann er als Gedenktag der Tempelzerstörung (liturgische Farbe: violett) oder mit der Thematik Kirche und Israel (liturgische Farbe: grün) gefeiert werden.

Wer neugierig geworden ist auf die vielen neuen Akzente, die uns in unseren Gottesdiensten erwarten, kann sich hier ausführlicher informieren: https://www.fachstelle-gottesdienst.de/gottesdienst-in-wuerttemberg/perikopenrevision-2018/

Evelina Volkmann, Fachstelle Gottesdienst 

Pfarrer Reiniger verstorben

 

Im Alter von 57 Jahren starb am 17.09.2018 der frühere Pfarrer von Edelfingen, Frank Reiniger.

 

In seiner Todesanzeige werden zwei Bibelstellen zitiert:

Gott ist mein Licht und mein Heil.
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Gott ist meines Lebens Kraft.
Vor wem sollte mir grauen?
Ps 27,1f


Jesus Christus spricht:
In der Welt habt Ihr Angst,
aber seid getrost,
ich habe die Welt überwunden.
Joh 16,33

 

1.10. 1960 – 17. 9. 2018


Ein Abschied nach schwerer Krankheit, getragen in Glauben, Hoffnung und Liebe.

Auf Frank reimt sich vor allem Dank.

Gott sei Dank und den unzähligen Menschen, die sein Leben bereichert und uns auf der letzten Wegstrecke vielfältig geholfen haben.

Verena Engels-Reiniger
und seine Geschwister
Heidi, Christine, Sabine, Gabriele,
Hans-Herbert und Schwager Werner
mit Familien und Freunden


Der Trauergottesdienst ist am Samstag, 22. September um 14 Uhr in der Katharinenkirche Hayingen.
Anstelle von Blumen oder anderen Gaben wäre eine Spende für diese Kirche ganz in seinem Sinne.

Unsere Kirche könnte eine "Matthäus-Kirche sein"

Seit rund 800 Jahren steht eine Kirche in Edelfingen - keine Urkunde nennt für sie einen Namen. Jetzt gab Pfarrerin Barbara Wirth bekannt, es handle sich vermutlich um eine Matthäus-Kirche.

„Ein Geheimnis wird enthüllt“, so war der Gottesdienst angekündigt worden. Entsprechend gespannt lauschten die Besucher der Predigt ihrer Pfarrerin. Die informierte sie zunächst darüber, jede alte Kirche müsse einen Namen haben, sie sei „einem Heiligen oder Engel geweiht“ - das so genannte „Patrozinium“. Dieser Name gebe auch der kirchlichen Gemeinschaft ein Motto für ihr Zusammenleben. In Edelfingen sei dieser Name verloren gegangen. Auf Anfrage habe das Landesarchiv in Stuttgart mitgeteilt, es gebe keine Dokumente, die den Namen erwähnten.

An dem bei der letzten Renovierung in der alten Kirchenwand entdeckten romanischen Fenster könne man, so Barbara Wirth, das Alter des ursprünglichen und mehrfach erweiterten Gebäudes erkennen. Dieses Fenster stammt nach der Schätzung von Oberkonservator Dr. Norbert Bongartz „aus dem späten 12. oder 13. Jahrhundert“. Im Jahr 1220 wird in einer Urkunde des Klosters Schöntal ein „Wernherus decanus de Otilfingen“ genannt. Das Gotteshaus selber findet allerdings erst in Akten der Hohenloher Herrschaft aus dem 17. Jahrhundert schriftliche Erwähnung.

Beim Kirchbau im Mittelalter, so die Pfarrerin, habe man das Gotteshaus grundsätzlich „geostet“, also den Chor nach Osten ausgerichtet. Allerdings, das habe sie von einem fachkundigen Architekten erfahren, gebe es da feine Unterschiede, die eine Zuordnung der jeweiligen Kirche zum Namensgeber erlaubten. Der Baumeister habe nämlich genau am Namenstag des jeweiligen Heiligen am Bauplatz der Kirche den Sonnenaufgang beobachtet und dementsprechend die Richtung des Baus festgelegt. An jedem Tag ändere sich aber die Uhrzeit des Aufgangs und damit auch die Richtung, wo man die Sonne zuerst sehe. So sei eine Kirche nur am Morgen der Tag- und Nachtgleiche am 21. März oder 21. September ganz genau „geostet“. Wie sie, so die Pfarrerin, erfahren habe, komme das nicht so häufig vor.

Welche Überraschung: Auf Edelfingen trifft das zu, ihre Richtung geht ganz genau nach Osten. Damit, so Barbara Wirth, müsse die Kirche einem Heiligen geweiht sein, dessen Namenstag auf den 21. September falle. Für sie sei dabei am wahrscheinlichsten ein Patrozinium des Evangelisten Matthäus und „mit Matthäus haben sich unsere Vorfahren auf ein Fundament des christlichen Glaubens festgelegt“. Er habe damals als der verlässlichste der Evangelisten gegolten. Das bedeute: „Martin Luthers Prinzip ‚Sola scriptura‘ (Es gilt nur die Bibel) ist in unserer Kirche eingebaut“. Für sie als Edelfinger Pfarrerin sei es ein „sehr schöner Gedanke, dass unsere Kirche eine Matthäuskirche sein könnte“.