Konzept

<h1>Konzept für einen Besuchsdienst für immobile Senior*innen im Altkreis Bad Mergentheim</h1>

 

Fassung vom 29.05.2020, erstellt durch Barbara Wirth

 

Ziel:

Besuche bei immobilen Senior*innen. So soll die Gemeinschaft auch für sie erfahrbar sein, im Sinne einer Caring Community. Wichtig ist, die Kontinuität aufrecht zu erhalten. Eine Archshofener Seniorin braucht Besuch aus Archshofen. Dies soll, soweit möglich, berücksichtigt werden.
Die Mitarbeiter, die ehrenamtlich tätig sind, profitieren durch erfüllende Kontakte sowohl mit Besuchten als auch mit anderen Mitarbeitern. Sie erhalten einen Wissenszuwachs, Schulungen, sinnstiftende Tätigkeit und Vertiefen des Glaubenslebens.

Es geht um Besuche, nicht um Hilfeleistungen.

 

Struktur:

Leitung durch Koordinatorin, Pfarrerin Barbara Wirth. Grundsätzlich können auch zwei Personen sich die Leitung teilen.
Dazu gehören folgende Aufgaben:

- Gewinnen von Mitarbeiter*innen
- Führen und Aktualisieren der Listen, sowohl der Besuchten als auch der Mitarbeitenden.
- Pflegen der Homepage.
            Termine, Fortbildungstexte und Kontakte können hier eingesehen werden. Es wird einen öffentlichen und einen Login-Bereich geben. Die Homepage kann mit den Homepages der beteiligten Gemeinschaften verlinkt werden.
- Kontaktpflege zu Multiplikatoren wie Sozialdiensten, Besuchsdiensten, Krankenhausseelsorge, Pfarrpersonen und anderen
- Herstellung des Erstkontaktes von Senior*innen und Mitarbeiter*innen des Besuchsdienstes. Vorgesehen ist ein Erstgespräch mit dem Besuchten, um die Situation kennenzulernen. Ein geeigneter Mitarbeiter wird angesprochen. Wenn gewünscht, Begleitung beim ersten Besuch.
- Organisieren und Begleiten der vierteljährlichen Treffen.
- Begleitung der Mitarbeitenden nach Bedarf
- Organisieren und Begleiten der Fortbildungen ("Grundkurs im Besuchen" u.a.)

 

Die Mitarbeiter*innen (MA)

Zielgruppe:
- Personen, die bereit sind, eine Beziehung mit Wertschätzung zu einem zunächst Fremden einzugehen.
- Personen, die bereit wären, jemand zu besuchen.
- der Einsatz kann vor Ort sein, muss aber nicht.

Die MA legen fest, wie stark sie sich engagieren möchten. Es gibt keine Verpflichtung auf lange Zeit. Die MA bleiben so lange, wie sie möchten. Sie besprechen ihre Schwerpunkte mit der Koordinatorin. Sie verpflichten sich zum Datenschutz.
Die MA bekommen ein Ausweiskärtchen mit Passbild und ein T-Shirt als Uniform. Da in Pflegeheimen andere Dinge zu beachten sind, als bei einem Besuch im Eigenheim, wird dies ein Thema beim Grundkurs sein.

 

Fortbildungen:
Die Fortbildungen sollen für die MA einen persönlichen Gewinn mitbringen.

Grundkurs:
Der Grundkurs ist für alle MA eine Voraussetzung zur Mitarbeit.
Themen: Gesprächsführung, Spiritualität, Krankheiten im Alter und anderes.

Vertieft werden die Themen bei den Treffen.

Treffen:

- Rhythmus: Die Treffen finden vierteljährlich statt.
- Die MA treffen sich getrennt in zwei Regionen :
Oberer Bereich mit Niederstetten, Creglingen, Weikersheim
Unterer Bereich mit Bad Mergentheim, Igersheim
- Ort: Heime im Wechsel im jeweiligen Bereich
- Inhalt: Austausch unter den Mitarbeitenden über Gelungenes und Probleme. Gegenseitige Unterstützung und Beratung. Fortbildung zu einem vorher miteinander festgelegten Thema mit Sachinformation und kleinen Übungen zum Umsetzen.

Gewinnung von Senior*innen für Besuche:

- durch Flyer für Senior*innen und Beziehungen: Sozialdienste, Pfarrpersonen, Geburtstags-Besuchsdienste, Krankenhausseelsorge
- Homepage
- Wenn Senior*innen signalisieren, dass sie Interesse an weiteren Besuchen haben, dann wird das mit Angehörigen abgesprochen, bzw. bei Heimbewohner*innen auch mit der Pflegedienstleitung (PDL).

Gewinnung von Mitarbeitenden:

·         über Flyer für Mitarbeiter, Beziehungen, Homepage, Zeitung, Feste oder ähnliches mit Vorstellen des Besuchsdienstes durch Pfr.in Wirth

·         durch Plakate in Heimen u.a.

·         über Krieger-Verlag. Das Landratsamt macht das ortsbezogen.

·         Info-Abende für neue Angebote im nächst-größeren Ort.

·         Vor Auftaktveranstaltung eine Tour durchs Ländle machen Bei Multiplikatoren sprechen. Die Leute sollen wissen, was auf sie zukommt.

·         MA-Abende der Kirchengemeinden