Aktuelles in der Kirchengemeinde Vorbachzimmern

Gerhard Hauf übergibt Kirchenpflege an Natalie Lewosinski

Vielen ist Gerhard Hauf als Ortsvorsteher von Vorbachzimmern und unermüdlicher Kämpfer für die Sanierung der L1001 bekannt. Darüber hinaus ist er aber in vielerlei anderen Funktionen ehrenamtlich aktiv. Eines dieser Ämter hat er nun nach 27 Jahren abgegeben, das des Kirchenpflegers der Kirchengemeinde Vorbachzimmern. Seine Nachfolgerin ist Natalie Lewosinski.

 

Die Übergabe fand im Rahmen eines Gottesdienstes statt. Pfarrerin Ina Makowe hatte diesen Rahmen gewählt, da Gott den Menschen die individuellen Gaben mit auf den Weg gebe, die diese dann im Interesse der Allgemeinheit einsetzen sollten. Gerhard Hauf bescheinigte sie neben der fachlichen Eignung Pflichtbewusstsein, Bescheidenheit und Verantwortungsbewusstsein. Er habe sein Amt während ihrer Zusammenarbeit stets unauffällig im Hintergrund ausgeübt und ihr so allen Raum für ihre Arbeit gelassen. Gerhard Hauf fühlte sich aber nicht nur für die Finanzen der Gemeinde verantwortlich. Er war zur Stelle wen es darum ging Schnee zu schippen, Hecken zu schneiden, Stehtische zu transportieren und vieles mehr. Besonders Hilfreich sei auch seine Doppelfunktion als Ortsvorsteher und Kirchenpfleger gewesen, die ihn zum Bindeglied zwischen weltlicher und kirchlicher Gemeinde gemacht habe. Die Pfarrerin brachte ihre Hoffnung auf eine auch künftig gute Zusammenarbeit zum Ausdruck. Aus der Hand der Kirchengemeinderäte erhielt Hauf für seine langjährige Tätigkeit eine Urkunde und Geschenke wie einen Vorbachzimmerner Wein, das Vater Unser auf hohenlohisch und eine CD mit Gedichten von Gottlob Haag für kommende, ruhige Stunden.

 

Der so Geehrte zeigte sich überrascht von der Anerkennung. Für ihn sei das amt stets mehr als ein Minijob gewesen. Die Aufgabe sei ihm ans Herz gewachsen und fester Bestandteil seines Handelns und Denkens geworden. Die Pfarrer kamen und ging in den letzten 27 Jahren während der Kirchenpfleger blieb. Angefangen hat es mit Pfaffer Hoof, der einen neuen Kirchenpfleger suchte und in Gerhard Hauf fand. Ihm folgten dann die Eheleute von Brandenstein, Pfarrerin Epple-Franke und nun die aktuelle Pfarrerin Ina Makowe.

 

Die Zahl der Kirchenmitglieder im Dorf war in dieser Zeit dem allgemeinen Trend folgend deutlich zurückgegangen. Die wirtschaftliche Lage sei wie bei allen kleinen Kirchengemeinden nicht einfach gewesen. Dennoch wurde viel bewegt in den letzten fast drei Jahrzehnten. So wurde in den Jahren 1991 bis 1993 die Kirche und vor allem das Kirchendach generalsaniert. Auch die Heizung wurde von Öl auf Gas umgestellt. Ebenso musste in die Sanierung und die Unterhaltung der Orgel und des Geläuts investiert werden. Zwischen den Amtszeiten der verschiedenen Pfarrer waren jeweils Vakanzen zu beklagen. Die Zeiten wurden genutzt um das Pfarrhaus zu sanieren und an die jeweiligen neuen Anforderungen anzupassen. Stolz zeigte er sich darüber, dass die Kirchengemeinde dennoch keine äußere Verschuldung habe. Schließlich dankte er allen Wegbegleitern für die Unterstützung und Zusammenarbeit.

 

Anschließend wurde Natalie Lewosinski als neue Kirchenpflegerin verpflichtet. Pfarrerin Makowe war erfreut, dass die Nachfolge so schnell geregelt werden konnte. Die vergangenen Wochen und Monate wurden schon für die Einarbeitung genutzt, so dass der Übergang fliesend erfolgen kann. Aufgrund ihrer Ausbildung und beruflichen Erfahrung bringt Natalie Lewosinski gute Voraussetzungen für das Amt mit. Arbeiten mit dem PC sei für diese Generation ohnehin selbstverständlich, so die Pfarrerin. Auch Natalie Lewosinski bekam Begrüßungsgeschenke von den Kirchengemeinderäten wie einen Kalender mit allen Termine des Kirchenbezirks, ein Handbuch für Kirchengemeindräte aber auch Blumen. So ausgestattet und per Handschlag verpflichtet durfte die neue Kirchenpflegerin noch den Segen der Pfarrerin entgegen nehmen und hat nun die Finanzen der Kirchengemeinde in der Hand.

Abschied von Organist Ludwig Wagner und Mesnerin Gisela Schultze am 08.01.17 in der Martinskirche Rüsselhausen

Rüsselhausen, 8.Januar 2017.

Über vierzig Jahre haben sie ihren Dienst getan in der Martinskirche: Ludwig Wagner als Organist und Gisela Schultze als Mesnerin. Heute wurden sie nach dem Gottesdienst dort verabschiedet. Pfarrerin Ina Makowe, Bezirkskantorin Anne-Maria Lehmann und der Kirchengemeinderat dankten mit herzlichen Worten, Urkunden und Geschenken als Erinnerung.

Sie hätten ihren Dienst „mit Hingabe, mit Herz und mit Geist und zur Ehre Gottes“ getan, so Pfarrerin Makowe. Um Herz und Geist ging es auch in ihrer Predigt zur Jahreslosung aus dem Buch des Propheten Ezechiel: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“. Sie sprach von der zentralen Bedeutung von Herz und Geist für den Menschen und von dem Lebensnerv, der die Verbindung mit Gott sein kann.

Als Mesnerin wird von nun an Simone Stahl aus Herrenzimmern die Gottesdienste in der Martinskirche begleiten, und Franziska Hammel wird statt Ludwig Wagner auf der Orgelbank sitzen. Sie wurden herzliche willkommen geheißen und für ihren Dienst gesegnet.

Pilgergottesdienst

Am Sonntag, den 24.Juli begingen unsere drei Gemeinden ihren 2. Pilgergottesdienst: Um 9.30 Uhr ab der Martinskirche in Rüsselhausen, über Herrenzimmern und Pfitzingen nach Vorbachzimmern, wo man noch gemütlich zusammen saß.

Mitarbeiterfest

Am Samstag, dem 9. Juli 2016 wurde ein Fest für die Mitarbeitenden aller drei Gemeinden gefeiert auf der idyllisch gelegenen Wiese hinter dem Dorfgemeinschaftshaus in Rüsselhausen. Es wurde gegessen und getrunken, getanzt und gespielt und viel gelacht, denn der Dank von Pfarrerin Makowe fiel dieses Mal etwas anders aus als üblich.

 

 

Barfuß-Gottesdienst

Barfuß Gottesdienst feierten die Kinder und Erwachsenen der Gemeinden Vorbachzimmern, Pfitzingen und Rüsselhausen.

Von den Kinderkirchen und Pfarrerin Makowe vorbereitet, durften alle barfuß über Wege aus Rindenmulch, Kieselsteinen, Sand und Wasser gehen

und spüren, wie sich das anfühlt, wenn „Gott unsre Füße auf weiten Raum stellt“, wie es in Psalm 31 heisst.

 

 

 

ZEIT.RAUM

Wir haben mit dem „ZEIT.RAUM“ jetzt begonnen: jeden Dienstag Nachmittag von 15 – 17 Uhr kann man sich in der St.Nikolauskirche zu einem Kaffee oder Tee und Gesprächen treffen.

Jede/r ist herzlich willkommen ! Schauen Sie doch mal vorbei !

Gottesdienst unter den Linden am 22. Mai 2016

Bild aus der Predigt (Pfrin Makowe im Trenchcoat)
Bild von Weißwürsten mit Hefeweizen

Im Gottesdienst unter den Linden am 22.Mai 2016 in Herrenzimmern mit dem Posaunenchor Vorbachzimmern ging es um die geheimnisvolle Zahl „3“ in der Dreieinigkeit.

 

Hinterher gab es zünftige Weißwürste mit Brezel und süßem Senf,- und für die oder den, der wollte auch ein Weißbier.

Offene Kirche

Pfingstsonntag, St.Nikolauskirche Vorbachzimmern:

Nach dem Gottesdienst wurde die „Offene Kirche“ (von 10 bis 19 Uhr täglich bis Erntedank) mit einem Ständerling eingeläutet.

25 Jahre Kirchenpflege

Pfrin. Makowe bedankt sich bei Frau Wolfarth

Frau Wolfarth und Pfrin. Makowe

An Pfingstsonntag wurde im Gottesdienst in der Trinitatiskirche Doris Wolfarth für 25 Jahre als Kirchenpflegerin der Gemeinde gedankt.

24. April 2016: Konfirmation in der St.Nikolauskirche in Vorbachzimmern

Am Sonntag Kantate, dem 24. April, feierten 3 Mädchen und 4 Jungen ihre Konfirmation in der St. Nikolauskirche in Vorbachzimmern:

Monique Schreiner, Vorbachzimmern; Anna-Lena Rost, Rinderfeld; Leonie Weinmann, Streichental; Simon und Fabian Schmezer, Vorbachzimmern; Luka Kümmerer, Dunzendorf; Moritz Schwarz, Heimberg.

Thema des Gottesdienstes war der „Weg“: der Weg, den damals die Jünger und Jüngerinnen mit Jesus gegangen sind, manchmal, indem sie ihr ganzes bisheriges Leben hinter sich ließen, der Weg, den die KonfirmandInnen im Konfirmandenunterricht gegangen sind und ihr Lebensweg, der noch vor ihnen liegt.

Der Gottesdienst wurde musikalisch ausgestaltet vom Posaunenchor Vorbachzimmern unter der Leitung von Markus Balbach, und vom Chor „Viva la vida“ unter der Leitung von Achim Striffler.

Als VertreterInnen der Gemeinden haben die Kirchengemeinderäte Kristin Deckert, Vorbachzimmern und Gerhard Kleider, Rinderfeld, mitgefeiert.