St. Georgskirche Neubronn

Der Bau der Neubronner St. Georgskirche geht wohl auf das Jahr 1220 n. Chr. zurück, wovon der Chorturm und das erhaltene Tympanon, sowie zwei Löwenfiguren an den äußeren Ecken des Kirchenschiffes Zeugen sind. Es handelt sich hierbei um den stauferzeitlichen, spätromanischen Stil.

 

Als mutmaßliche Stifter dieses Baues gelten die Brüder Gottfried und Konrad von Hohenlohe. Es existierte allerdings mindestens ein steinerner Vorgängerbau, deren historische Datierung sich alledings nicht genau festlegen lässt. Lägendär ist überliefert, dass ein Abt Laurentius von Röttingen im Jahr 1060 den ersten Kapellenbau in Neubronn vorantrieb.

 

Im Jahre 1887/88 wurde dann eine umfassende Renovierung durchgeführt, bei der auch das zu klein gewordene romanische Kirchenschiff verlängert wurde, sowie größere, einheitlichere Rundbogenfenster eingebaut wurden. Seither sorgt ein Rosettenfenster an der Ostwand für die schöne Beleuchtung des Chores. Leider ging die historistische Verglasung im Kriegsjahr 1945 in Scherben, sodass erst 1957 die vom Kunstmaler Wolf-Dieter Kohler in Stuttgart gestaltete neue Verglasung, die den Auferstandenen Christus mit den Marterwerkzeugen und den Elementen des Abendmahles darstellt, eingestzt werden konnte.

 

Die zweimanualige Laukhuff-Orgel (12 Register und 4 Koppeln) wurde im Jahre 1988 angeschaft und erstetzte die alte Laukhuff-Orgel, die zum Schluss nur noch notdürftig ihren Dienst tat.