Evang. Kirchengemeinde Edelfingen

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Unser Projekt für die Weltmission: Hunger vermeiden - mit Biodünger die Ernährung sichern (Laos)

Jedes Jahr entscheidet sich der Kirchengemeinderat für ein Projekt der Weltmission. 2017 geht das Geld an den Lutherischen Weltbund (LWB).

 

 

In Laos leben viele Menschen von weniger als einem Dollar pro Tag. Doch mit einfachen Kniffen und etwas Unterstützung bauen sie sich eine Existenz auf.

 

Hungrig zu Bett zu gehen – das war viele Jahre Alltag für Perng Si. Die Reisernte des Kleinbauern aus Kampone im Norden Laos reichte einfach nicht aus. „Meine Familie und ich haben im Wald Wildgemüse gesammelt“, erzählt er. Weil das ganze Dorf das gemacht hat, war aber kaum etwas zu holen. Man kann die Freude des Laoten verstehen, als er das erste Mal so viel Obst und Gemüse ernten konnte, das noch ein bisschen zum Verkaufen übrig blieb: Umgerechnet 3 Euro Gewinn hat er gemacht. Für ihn eine große Summe.

 

2012 startete der Lutherische Weltbund (LWB) ein neues Entwicklungsprogramm im Distrikt Vieng Phouka und im Dorf Kampone. In Workshops lernten die Dorfbewohner neue Kniffe für den Gemüseanbau und erhielten Saatgut und Gartengeräte. Der LWB setzt dabei auf einfache, aber wirksame Methoden: Biodünger aus alten Pflanzenteilen herstellen zum Beispiel. Wenn man den Trick einmal kennt, wirkt er Wunder. Anstelle von teurem chemischen Dünger, der den Böden und der Gesundheit schadet, haben die Dorfbewohner jetzt eine einfache, günstige und gesunde Alternative. Das Gemüse wächst im wahrsten Sinn des Wortes in den Himmel. „Jetzt haben wir eine größere Vielfalt und die Kinder essen auch gern Gemüse“, stellt Perng Si fest.

 

Neben der Arbeit im Ernährungsbereich ist Schulbildung ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des LWB. „So etwas sehe ich heute zum ersten Mal“, rief Si Long freudig aus, als der LWB ihr eine gut gefüllte Schultasche für ihre Tochter übergab. In den abgelegenen Dörfern von Vieng Phouka leben vorwiegend Indigene. Si Long und ihre Tochter Mone gehören zu den Khmu. In deren traditionellem Lebensstil – Landwirtschaft, Jagd, Fischerei – spielt Bildung keine große Rolle, besonders nicht für Mädchen. Sie verlassen die Schule oft vorzeitig. Die Familie braucht ihre Arbeitskraft oder kann sich die Unterrichtsmaterialien schlicht nicht leisten. Schulbücher, Stifte, Hefte oder eine Schuluniform sind daher sehr wertvoll: „Meine Tochter ist darüber sehr glücklich. Ich habe ihr gesagt, sie soll sorgsam damit umgehen, damit sie die Sachen möglichst lange verwenden kann“, berichtet Si Long.

 

Weil für viele Kinder die nächste Schule in unerreichbarer Ferne liegt, hat der LWB noch eine Neuheit eingeführt: Schulfahrräder. Ein stundenlanger Fußmarsch verkürzt sich plötzlich auf eine überschaubare Fahrradfahrt. Und immer mehr Eltern erkennen auch den Wert einer guten Schulbildung: „Ich erwarte von meiner Tochter, dass sie einen möglichst hohen Abschluss anstrebt. Ich weiß, dass fehlende Bildung der Grund für unsere Armut ist“, unterstreicht Si Long.

 

 

 

Unser Pfarramt

Evangelisches Pfarramt Edelfingen

Alte Schulstraße 1, 97980 Bad Mergentheim-Edelfingen

Tel. 07931/7451, Fax. 07931/563942

Mail: pfarramt.edelfingendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarrerin Barbara Wirth ist mittwochs von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr am sichersten im Pfarramt anzutreffen. Sie können Sie auch nach Vereinbarung sprechen oder Sie versuchen es auf gut Glück.

Pfarrerin in Edelfingen:

Pfarrerin Barbara Wirth

 

Abwesenheit:

 

Von Montag 16.10. bis Donnerstag 19.10. bin ich mit den anderen Pfarrern des Dekanates im Pfarrkonvent in Wittenberg. Vertretung in dieser Zeit übernimmt Pfarrerin Laura Breuninger in Königshofen-Grünsfeld, Telefon 09343 1745.

Urlaub:

 

 

Vom 1.-5. November ist Pfarrerin Wirth in Urlaub. Die Vertretung in dringenden Fällen ist wie folgt, geregelt.

Vom 1.-2. 11. vertritt mich Pfr. Rampmeier, Tel: 07931 3418.

Vom 3.-5.11. vertritt mich Pfr. Kraft Tel: 07931 483353

 

 

 

Wichtige Mitarbeiter

1. Vorsitzender des Kirchengemeinderats:

Ewald Lutz, Telefon 07931/51134

 

Kirchenpflege:

Manfred Hartmann, Schrännlesweg 14, Telefon 07931/6207

 

Bankverbindung:

Volksbank Main-Tauber eG

IBAN: DE12 6739 0000 0082 0532 04  -  BIC: GENODE61WTH 

 

Sparkasse Tauberfranken

IBAN: DE88 6735 2565 0000 0059 83 - BIC: SOLADES1TBB 

Mesner:

Edeltraud Knoll Telefon 07931 6417 und Arkadi Will Telefon 0152 32009658

Organisten:

Anita Keßler, Telefon 07931/964675

und viele andere

Weitere Informationen:

Evangelische Briefseelsorge

"Manchmal tut es gut sich seine Probleme von der Seele zu schrei(b)en." Seit über zwanzig Jahren tut in unserer Landeskirche ein kleines aber hochqualifiziertes Team eine wichtige Arbeit treu und in aller Stille. 5 Frauen und 5 Männer mit großer seelsorgerlicher Berufserfahrung beantworten ehrenamtlich Briefe von Menschen mit allen möglichen Fragen und Problemen.

Wenn auch Sie schreiben wollen hier die Adresse:

Ev. Briefseelsorge
Postfach 101352
70012 Stuttgart

E-Mail: Brief-Seelsorgedontospamme@gowaway.t-online.de

Wenn Sie Texte zum Auftanken möchten: Gott im Alltag

Die Seite gott-im-alltag.de wird von einer Psychotherapeutin zusammen mit einer Pfarrerin gestaltet. http://www.gott-im-alltag.de/.

Spirituelle Krise?

Was eigentlich ist eine spirituelle Krise? Der Klappentext eines der bekanntesten Bücher zum Thema beschreibt es so: »Auf dem Weg zu Transformation und Persönlichkeitsentwicklung geraten viele Menschen in ’spirituelle Krisen‘. Diese neuen Ebenen mystischer Erfahrungen oder außergewöhnlicher Bewusstseinszustände treten plötzlich auf, werden als überwältigend und verwirrend erlebt und oft von einem Identitätsverlust begleitet.

Sie wurden in der klassischen Psychiatrie bisher meist wie gewöhnliche psychische Krankheiten behandelt. Spirituelle Krisen können jedoch, wenn sie entsprechend verstanden und begleitet werden, Durchbrüche sein und ein enormes positives Potential für körperliche und emotionale Heilung beinhalten«. (Stanislav und Christina Grof: Spirituelle Krisen – Chancen der Selbstfindung, Kösel-Verlag 1990).

Eine spirituelle Krise ist also eine Bewusstseinserweiterung, die den Menschen in Bereiche führt, mit denen umzugehen er aufgrund seiner bisherigen Lebenserfahrung nicht gelernt hat. Die Symptome, die er dann möglicherweise entwickelt, können denen anderer psychischer Erkrankungen gleichen.

Unter www.senev.de, der Seite von SEN (Spiritual Emergence Network), finden Sie Hilfe. SEN wurde in den USA von Christina und Stanislav Grof gegründet und etablierte sich inzwischen in vielen europäischen Ländern. In Deutschland besteht es seit 1993 als eingetragener gemeinnütziger Verein mit entsprechender Satzung. Generell kann jeder Interessierte Mitglied sein und an Selbsthilfegruppen, Projekten, Kongressen und anderen Aktivitäten des Vereins teilnehmen.